KURZNEWS
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: Neue Spielpläne 2019/2020 unter : hvmv-handball.liga.nu

Tabelle - Männer

# Mannschaft Sp P
1 Güstrower HV 22 43
2 TSG Wismar 22 37
3 SV Warnemünde 22 36
4 Stralsunder HV II 22 24
5 HSV Grimmen 22 23
6 Ribnitzer HV 22 22
7 Einheit Demmin 22 22
8 HC Vorp-Greif 22 16
9 Stiere-SN II 22 14
10 SSV 1863 22 12
11 TSV Bützow 22 9
12 Schwaaner SV 22 6

Tabelle - Frauen

# Mannschaft Sp P
1 SV Fortuna NB 16 28
2 Grün-Weiß SN II 16 22
3 RostockerHC II 16 20
4 SV Warnemünde 16 20
5 TSV Bützow 17 19
6 TSG Wismar II 16 17
7 Pädagogik HRO 15 9
8 SSV 1863 16 6
9 HSV Grimmen 16 3

…war Oliver Wickel schon immer. Von 2006 bis 2016 engagierte er sich als Trainer der Stavenhagener Frauenmannschaft. Noch heute tritt ein Strahlen in seine Augen, wenn über diese Zeit spricht. Viele Momente sind ihm dabei in Erinnerung geblieben. Zu den schönsten zählen unter anderem das Final Four in Stavenhagen, die Feierlichkeiten im Rahmen des 150. Geburtstages unseres Vereins und die Partie gegen den FHC. Der Abschied als Trainer fiel ihm sichtlich schwer und noch immer versucht er bei den Heimspielen der Frauen und Männer vor Ort zu sein. Manchmal scheint es, als wolle er am liebsten die Time-out-Karte ziehen, um eingreifen zu können. Aber auch wenn er selbst nicht mehr aktiv Handball spielt und nur ab und an als „Ersatzcoach“ einspringt, bleibt er dem Verein treu und vor allem aktiv erhalten.


Oliver, du engagierst dich noch immer für unseren Verein. Welche speziellen Aufgaben umfasst dein Tätigkeitsfeld?
Prinzipiell arbeite ich eher im Hintergrund und versuche Lücken zu schließen, welche die vielen Helfer, die viel mehr tun als ich, auf Grund ihrer enormen Belastung hinterlassen. Dann springe ich schon mal als Übungsleiter ein oder übernehme die Organisation. Ich musste vor drei Jahren meinen Trainerposten abgeben, weil ich als Selbstständiger zu sehr in der Firma eingebunden war. Meine Vereinstätigkeit jetzt lässt mir die Chance, meine Zeit frei einzuteilen.
Zurzeit planen wir zum Beispiel die Umgestaltung des Foyers in der Zweifeldhalle. Hier tummeln sich Woche für Woche Zuschauer aus allen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns. Das Foyer ist der erste Eindruck, den sie von unserem Sportverein erhalten. Wir wollen ein Konzept für die Renovierung erarbeiten, das unseren Verein präsentiert, aber auch die Vielfalt der Möglichkeiten unserer Sportstadt wiederspiegelt. Selbstverständlich werden wir die Gestaltung durch Eigenleistung vornehmen, das erfordert eine gute Vorbereitung und vor allem die Hilfe unserer Vereinsmitglieder.
Die Kinder- und Jugendarbeit liegt mir allerdings besonders am Herzen, denn diese ist und bleibt das Fundament für unseren Verein. Genau darum war ich doch sehr enttäuscht, dass unser Projekt „Vereinssportlehrer“ nicht finanziert werden konnte. Aber ich halte an dieser Vision fest und mit mir viele andere Ehrenamtliche des SSV`s.
Du kandidierst momentan auch für die Stadtvertretung der Reuterstadt. Lag die ehrenamtliche Tätigkeit als möglicher Stadtvertreter nahe, da du dich bereits im SSV von 1863 engagierst?
Das sind für mich zwei Paar verschiedene Schuhe. Die Arbeit im Verein ist bei mir über viele Jahre aus meinem Hobby Handball gewachsen. Man möchte seine Erfahrungen weitergeben und nutzt dies gleichzeitig als Ausgleich zum Alltag. Die Arbeit in der Stadtvertretung sehe ich eher als Ehre, in erster Linie aber als Verpflichtung gegenüber den Menschen an. Da geht es um Grundsatzentscheidungen für das Wohl und die Lebensbedingungen der Leute in meiner Heimatstadt. Das hat für mich nochmal eine ganz andere Gewichtung.
Solltest du wirklich in die Stadtvertretung gewählt werden, erwarten dich neue Aufgaben. Welche Visionen würdest du gerne umsetzen?
Ich bin nicht nur ein Mann des Sports, sondern auch bedingt durch meine Erziehung und durch meine Tätigkeit als Handwerksmeister ein Mann der Wirtschaft. Als solcher ist mir oft das politische Säbelrasseln zuwider. Es muss angepackt werden und einfach auch mal schnell und rational eine Entscheidung getroffen werden. Meiner Meinung nach muss da auch mal die Bürokratie weichen und die Gesetzmäßigkeiten im Rahmen der Möglichkeiten ausgereizt werden. Mir ist durchaus bewusst, dass ich da ein Stück weit gegen Windmühlen ankämpfen werde, aber als Sportler habe ich gelernt, mich durchzubeißen, nicht aufzustecken und auch, dass Erfolg planbar ist.
Ich würde gern miterleben, dass der Negativtrend, der unserer Reuterstadt in den letzten Monaten manchmal anhaftete, wieder verschwindet. Ich würde mich freuen, wenn wir alle gemeinsam unsere Stadt als lebenswerten Heimatort bewahren und sie wieder zu einem ansprechenden Wirtschaftsstandort machen. Das bedarf sicherlich einer guten Haushaltspolitik. Diese sollte aber keineswegs auf dem Rücken der Einwohner ausgetragen werden. Hier ist die Finanzpolitik des Landes MV gefragt, denn schließlich sind wir unverschuldet in diese Situation geraten.
Klar, bin ich auch bestrebt, die Zusammenarbeit zwischen unseren Vereinen und der Stadt, auch in Verbindung mit der heimischen Wirtschaft, weiter auszubauen. Dafür muss aber auch das Ehrenamt in Kultur und Sport weiter gefördert und noch stärker be- bzw. geachtet werden.
Nur, wenn wir alle anpacken, wenn sich viele ehrenamtlich engagieren, können wir unsere Ziele auch umsetzen.
Wir bedanken uns bei Oliver Wickel für seine offenen Worte und wünschen ihm für seine Ziele viel Erfolg.

Kati Rockenschuh-Ofcsarik
Pressewart SSV

Sparkasse Neubrandenburg-Demmin
Transport- und Fahrservice Wiechmann
"IVENACKER EICHEN" Produktions-, Handels- und Dienstleistungsgesellschaft mbH