KURZNEWS
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: Ein dickes Danke an alle Spieler,Sponsoren Funktionäre,Eltern....für die schöne Saison!

Tabelle - Männer

# Mannschaft Sp P
1 Güstrower HV 0 0
1 HC Vorp-Greif 0 0
1 HSV Grimmen 0 0
1 Stiere-SN II 0 0
1 Ribnitzer HV 0 0
1 Schwaaner SV 0 0
1 SSV 1863 0 0
1 Stralsunder HV II 0 0
1 Einheit Demmin 0 0
1 SV Warnemünde 0 0
1 TSG Wismar 0 0
1 TSV Bützow 0 0

Tabelle - Frauen

# Mannschaft Sp P
1 HSV Grimmen 0 0
1 RostockerHC II 0 0
1 SSV 1863 0 0
1 SV Fortuna NB 0 0
1 Grün-Weiß SN II 0 0
1 Pädagogik HRO 0 0
1 SV Warnemünde 0 0
1 TSG Wismar II 0 0
1 TSV Bützow 0 0

Dem eigentlichem Anlass, an einem Beachhandball-Turnier teilzunehmen, sind wir aufgrund grottiger Wetterlage zwar nicht nachgekommen, dennoch waren die 4 Tage ein voller Erfolg, auch neben den sportlichen Errungenschaften.


Eingeladen, zu dem Turnier mitzukommen, wurden wir vom Verein SV Fortuna 50, welchen wir in Neubrandenburg einsammelten, also die männlichen Vertreter der C- und teilweise B-Jugend zumindest. Nach kurzer Verzögerung ging es rund 6h lang an die polnische Küste.

Dort angekommen, hielt sich die Begeisterung nach dem Mittagessen über die Unterkunft in Grenzen. Die Zimmer waren zwar nicht sehr modern, aber sehr sauber. Und die Betten mussten zum Bedauern vieler selbst bezogen werden.
Da es stark regnete, musste das eigentlich geplante Programm nicht nur für den Donnerstag sondern auch für die folgende Tage über Bord geworfen werden. Die Alternative zur geplanten Bootsfahrt und zum Stadtrundgang, war der Besuch eines Schwimmbades, einige Minuten entfernt in einem Hotel. Nachdem das Problem mit der Gemeinschaftsumkleide zwischen den männlichen und weiblichen Teams gelöst wurde, wurde fleißig im Wasser getobt. Nachdem alle Kinder ausgepowert waren, ging es zurück in unser Hotel zum Abendbrot, welches aus Stullen bestand mit leckerem polnischem Käse und Schinken, was aber bei vielen nicht zu eine "Hungerbefriedigung" führte, weswegen gleich noch in dem polnischen Supermarkt nebenan 5 Minuten Terrinen gekauft wurden, und in dem praktischem Wasserkocher auf jedem Zimmer erwartungsvoll zubereitet wurden.
Nach einem Abend der verschiedene Grüppchen auf den Zimmern und einem spannenden Romméspiel, bei dem sich Jaki als sensationeller Sieger herausstellte und nicht Chantal, ging es dann das erste Mal ins Bett.

Der nächste Tag begann nass. Wir konnten den Vormittag nicht am Strand verbringen, allerdings gab es auch keine Alternative, wodurch wir uns bis Turnierbeginn gegen 14 Uhr selbst beschäftigen mussten z.B mittels selbsterdachtem Tabu mit allen. Danke an Tatzi für den zu zeichnenden Begriff "Tanga" der von Hannah erfolgreich dargestellt wurde.
Unsere Mädels beweisen sich im Turnier gegen Koszalin und Stettin und gewannen das Turnier. In den Pausen zwischen den Spielen fieberten wir bei den Jungs von Fortuna mit, die trotz leidenschaftlicher Anfeuerung leider nicht ganz so erfolgreich waren wie wir.
Nach dem Turnier ging es das erste Mal so richtig an den Strand. Allerdings war es sehr windig und das Wasser sehr kühl. Das hinderte Christin und Pauline E. dennoch nicht daran, wie aufgeschreckte Katzen barfuß vor den Wellen wegzulaufen. Vor lauter Schreck viel dann das Gute I-Phone von Hannah ins Wasser und in Tinis Handy lief Karamellsauce, weil das sicher abgestellt geglaubte Eis dem Wind nicht trotzen konnte. Aber alles gut. Die Handys haben es überstanden!
Zurück in der Unterkunft und nach dem Abendbrot begann die Disko und für Jacki, Tatzi und Chantal die "Trainerbesprechung, die in Form von Fischplatten essen und Fußball schauen ausgeführt wurde. Gegen 24 Uhr waren alle wieder in ihren Zimmern zurück, und die Mädchen schlossen neue Freundschaften mit den Jungs, die sie natürlich aus ihren Zimmern beobachten konnten...

Der letzte richtige Tag begann mit dem Spiel unsere Mädels gegen Stettin, welches sie mit 27:23 für sich entscheiden konnten. Es folgte die Siegerehrung zum Turniersieger und auch die beste Spielerin der Mannschaft: Christin Jonassen und die beste Spielerin des Turniers: Pauline Engfer wurden ausgezeichnet. Nur Chantal konnte das Spiel nicht verfolgen, sie blieb auf Anweisung der "Gruppenmutti" im Hotel, aufgrund von Krankheit. Es folgte ein Gruppenfoto mit den gesponserten Basecaps und T Shirts.
Anschließend verfolgten wir das Beachhandballspiel der Frauen Polen gegen Norwegen. Was für alle eine neue und aufregende Erfahrung war. Ein Warmupper versuchte auch uns Deutsche zur Anfeuerung zu bringen, nur vestanden wir auf Polnisch nur spät ,was wir zu tun hatten. Nachdem wir völlig durchgefroren wieder zurück in der Unterkunft angekommen sind und Mittag gegessen hatten, begann das langersehnte Highlight: Paintball statt. Dieses wurde von dem Großteil der Mannschaft begrüßt, wobei sich der restliche Part eine eigne Altersbeschränkung für diesen Sport gegeben hatte. Bis auf Sophia waren dann nur die "größeren" beteiligt. Wir fühlten uns wie die deutsche Bundeswehr in Dullyiformat, mit den deutschen Flaggen auf unserer Schulter. Ein bisschen beängstigend wurde das Ganze schon, als es mit Maske und Gewehr in der Hand ernst wurde. Nach dem ersten beobachteten Spiel haben wir uns jegliche Taktiken ausgedacht, die wurden aber nach dem erstem Probeschuss komplett außer Kraft gesetzt, denn jetzt wussten wir, wie viel Wumps dahinter steckt und es ging nur darum "verstecken und bloß nicht getroffen werden und ab und zu mal ein bisschen zurückballern". Wir haben uns wacker geschlagen, aber die polnische Gruppe war uns einfach überlegen, nachdem auch Pauline Schuck als letzte Kämpferin getroffen wurde. Die zweite Runde wollten wir für uns entscheiden, aber die war innerhalb von Minuten vorbei, da keiner mehr von uns übrig geblieben war. Wir können halt nur den Ball ins Tor zielen... ^^
Wir mussten uns leider geschlagen geben, dennoch hat es unwahrscheinlich viel Spaß gemacht.
Als wir dann bei den Jungs gesehen haben, wie man taktisch Paintball spielt, wussten wir, dass wir das niemals hinbekommen hätten, da wir nur auf einer Stelle geblieben waren, deshalb waren bei uns die größten Verletzungen nur ein paar blaue Flecken auf den Oberschenkeln, im Gegensatz zu den Jungs, wo das ein bisschen blutiger endete... Aber es wurde niemand ernsthaft verletzt. Am Abend schauten wir das erfolgreiche Spiel unserer National 11 im Public-Viewing Modus und mit viel Naschkram.
Anschließend ging es später ins Bett und es erwarteten viele die Heimreise am nächsten Tag. Die verspätete sich am Sonntag allerdings um ca. eine Dreiviertelstunde. Aber wir hatten ja Lunchpakete bekommen :`)
Im Bus war die Stimmung ausgelassen ruhig und die lange Fahrzeit wurde von vielen zum Schlafen und Musik hören genutzt, oder eben zum Essen des vorher eingekauften Proviantes von Jacki und Tatzi. Yey was Süßes und yey, Äpfel und Bananen.

An dem letzten Halt in Polen wurden auch die restlichen Zloty noch für dies und das ausgegeben und es ging auf nach Neubrandenburg und anschließend nach Stavenhagen. Den Rest kennt ihr ja.

Die 4 Tage haben den Betreuern und den Kindern sicherlich auch sehr viel Spaß gemacht und neue Einblicke geliefert, vor allem in die etwas andere polnische Küche, die für viele ein Problem darstellte, so ohne Pommes und Schnitzel, obwohl es sehr lecker war!

Wir hoffen es hat allen gefallen und alle haben die 4 Tage gut überstanden!

Chantal Hartmann

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