KURZNEWS
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Tabelle - Männer

# Mannschaft Sp P
1 Güstrower HV 12 23
2 TSG Wismar 12 23
3 SV Warnemünde 13 20
4 Ribnitzer HV 13 14
5 Einheit Demmin 12 12
6 Stralsunder HV II 10 10
7 Stiere-SN II 10 8
8 HSV Grimmen 11 8
9 SSV 1863 11 8
10 HC Vorp-Greif 13 6
11 TSV Bützow 10 4
12 Schwaaner SV 13 4

Tabelle - Frauen

# Mannschaft Sp P
1 SV Fortuna NB 8 14
2 Grün-Weiß SN II 9 14
3 SV Warnemünde 7 10
4 TSG Wismar II 8 10
5 RostockerHC II 9 10
6 TSV Bützow 9 8
7 Pädagogik HRO 8 5
8 SSV 1863 9 4
9 HSV Grimmen 9 1

Seit September taucht regelmäßig in vielen Sportgruppen ein neues und doch auch bekanntes Gesicht auf. Sophie Ofcsarik unterstützt seitdem den Verein im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres. Grund genug, um sie unseren Sportfreunden einmal etwas näher vorstellen.

Sophie, vielleicht kannst du uns erstmal erzählen, warum du dein FSJ bei uns im Sportverein durchführen wolltest.

Nach meinem Abitur konnte und wollte ich mich noch nicht für ein Studium entscheiden. Vor allem wollte ich herausfinden, ob mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen liegt. Da ich selbst seit meiner Grundschulzeit Mitglied im Stavenhagener SV bin und immer noch aktiv Handball spiele, lag die Tätigkeit in einem Sportverein nahe. Hier kann ich Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sammeln und das auch noch mit meinem Hobby verbinden. Ich freue mich, dass mir der Verein diese Möglichkeit geboten hat.

Du hast jetzt die ersten Monate hinter dich gebracht. Viele können sich unter einem Freiwilligen Sozialen Jahr in einem Sportverein nichts vorstellen. Wie groß ist dein Aufgabenfeld?

Ehrlich gesagt, größer als ich gedacht habe. Ich bin in der Woche in verschiedenen Sportgruppen und unterstütze die Trainer, egal ob das in den Sportgruppen der Kindergärten oder der Grundschulen in Stavenhagen und Jürgenstorf ist. Selbstverständlich helfe ich auch in unseren Kinder- und Jugendmannschaften im Bereich Handball. Zusätzlich habe ich eine eigene Mannschaft als Trainerin übernommen. Ich führe den jüngeren Jahrgang unserer F-Jugend an den Handballsport heran. Das ist schon eine Herausforderung an mich. Auch an den Wochenenden bin ich häufig als Zeitnehmer und als Trainerin/Betreuerin im Einsatz.

Aber vor allem die Unmengen an Büroarbeit haben mich überrascht. Da müssen Datenschutzerklärungen von 580 Mitgliedern ausgeteilt, eingesammelt und geordnet werden, Vereinbarungen mit Übungsleitern ausgearbeitet oder Vereinsstatistiken aufgestellt, Aufnahmeanträge bearbeitet werden, und, und, und….Unglaublich, was da im Laufe einer Woche so alles anfällt. Wenn ich mir vorstelle, dass diese Arbeit sonst von Vereinsmitgliedern in ihrer Freizeit gemacht wird, ziehe ich echt den Hut.

 

Welche persönlichen Erfahrungen konntest du bisher für dich sammeln?

Ich bin ehrlich, die ersten zwei Wochen waren richtig hart. Ich musste mich mit so vielen neuen Dingen beschäftigen und dazu die vielen Kinder. Aber mittlerweile habe ich mich gut eingearbeitet. Spaß macht mir vor allem die Arbeit mit den Kindern. Dabei habe ich festgestellt, dass ich mir superschnell Namen merken kann. Das ist schon ein kleiner Vorteil. Die jüngeren Kinder fassen schnell Vertrauen. Sie erzählen von ihren Erlebnissen und manchmal umarmen sie mich auch. Das ist schon niedlich. Einer hat mich bereits zu seiner Hochzeit eingeladen. Ich bin ja mal gespannt, ob er sich später noch daran erinnert. Auf jeden Fall zeigt mir , dass ich doch gut mit Kindern zurecht-es komme.

Neben meiner Tätigkeit im Verein habe ich aber auch bei den Schulungswochen der Sportjugend in Güstrow viele Erfahrungen gesammelt, die mich weiter gebracht haben.

Stimmt, du bist auch regelmäßig bei Seminaren der Sportjugend. Was ist das Ziel eurer Treffen?

Das erste Treffen galt natürlich vorrangig dem Kennenlernen. Dabei wurden uns aber auch schon viele Spiele vorgestellt, die ich in meinen Sportgruppen anwenden kann. Wir besprechen dort unsere Aufgaben als FSJ’ler und legen unsere Prüfungen zum Übungsleiter für den Allgemeinsport ab. Dafür müssen wir eine Art Lehrprobe und ein sportliches Event für den Verein organisieren. Einen kleinen Probelauf hatte ich bereits bei unserer Saisoneröffnung, da ich für den Einlauf und die Vorstellung der Mannschaften verantwortlich war.  

Natürlich lernen wir auf unseren Seminaren auch, worauf es beim Training ankommt, wie man Hilfestellung gibt usw. Wir trainieren dort selbst mehrere Stunden am Tag. Da bin ich froh, dass ich selbst viel Sport treibe, sonst hätte ich am Ende der Woche immer mächtigen Muskelkater. Diese Wochen sind sehr abwechslungsreich, aber auch anstrengend. So ein Tag dauert schon mal gern von morgens 8 bis abends 22/23 Uhr. Aber man kann sich mit anderen Gleichgesinnten austauschen und klar, man lernt auch neue Freunde kennen.

Noch liegen 9 Monate als FSJ-lerin vor dir. Auf welchen Gebieten möchtest du dich noch ausprobieren oder worauf freust du dich besonders?

Jetzt freue ich mich erstmal auf das Kindersportfest nach den Feiertagen. Da gibt es im Vorfeld zwar jede Menge zu tun, aber wenn am Ende alle ihren Spaß haben, ist das schon toll.

Für mich persönlich sehe ich meine Arbeit als Trainerin der weiblichen F-Jugend als große Aufgabe an. Es ist schon ein riesiger Unterschied, ob man selbst spielt oder am Spielfeldrand steht und nicht aktiv eingreifen kann. Das kostet Nerven. Es ist aber schön zu sehen, wenn die Mädchen zeigen, dass sie in der kurzen Zeit etwas gelernt haben. Aber ich muss ihnen auch erklären, dass man erst wirklich Erfolg haben kann, wenn man dafür hart trainiert. Das fällt ihnen verständlicherweise noch etwas schwer. Aber wir bleiben am Ball.

Selbstverständlich stehen auch die Spiele mit meiner Frauenmannschaft im Mittelpunkt. Wir wollen uns weiter in der MV-Liga behaupten und noch den einen oder anderen Sieg einfahren. Darauf freue ich mich schon.

Sophie, wir wünschen dir auf jeden Fall gutes Gelingen für all deine Aufgaben und drücken dir fest die Daumen! Vielen Dank für das Interview.

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