KURZNEWS
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: feuert die Männer beim vielleicht einfachsten Spiel der Saison gegen den Favoriten an
: Samstag 17:00 Uhr Heimspiel 1.Männer SSV gegen Fortuna NB
Sa, 03. Mär. 2018 16:00
Stavenhagener SV
SSV 1863
-:- Rostocker HC II
RostockerHC II

Tabelle - Frauen

# Mannschaft Sp P
1 Grün-Weiß SN II 13 23
2 SV Fortuna NB 12 17
3 Stralsunder hV 11 16
4 TSG Wismar II 12 15
5 TSV Bützow 13 15
6 SV Warnemünde 13 14
7 RostockerHC II 10 10
8 Pädagogik HRO 12 6
9 HSV Grimmen 11 2
10 SSV 1863 13 2

Samstag 16:00 Uhr Stavenhagen Zweifelderhalle, das sind seit Jahren die gängige Zeit und der Ort für die Heimspiele der ersten Frauenmannschaft des Stavenhagener SV in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga.
Die Reuterstädter Mannschaft kämpft sich aktuell durch die untere MV-Liga-Region und hat dabei schon so manch herbe Niederlage einstecken müssen. Doch das junge Team hat sich dabei noch nie aufgegeben und sich so manches Mal den Respekt der Gegner verdient.

An diesem Sonnabend stieg das Nachholspiel gegen den TSV Bützow. Die Gäste belegten vor diesem Spieltag den 6. Platz und sind gerade zu Hause in dieser Saison ein Favoritenschreck und gingen diesmal selbst als Favorit ins Spiel.
Dieser Rolle versuchten sie auch von Beginn an gerecht zu werden, schnell setzte man sich auf 0:3 ab. Währenddessen mangelte es den SSV-Damen noch an der notwendigen Durchschlagskraft. Stavenhagens Coach Torsten Richter nahm die ersten Wechsel vor und zog beim 5:8 in der 14. Minute der Time-out-Karte. Zwar legte Bützow nochmals einen drauf, aber dann kam der SSV-Zug ins Rollen. Die Reuterstädterinnen bewiesen Kampfgeist und ließen sich nicht ins Bockshorn jagen. Tor um Tor holte man auf, zugleich fuhr man in der 5:1-Abwehr harte Geschütze auf. Das Halbzeitergebnis von 12:13 zeugte vom Einsatzwillen der SSV-Damen und eröffnete die Option auf den ersten Heimsieg.
Einmal im richtigen Fahrwasser hatten die Gastgeberinnen in der Pause Selbstvertrauen getankt. Eine starke 5:1-Abwehrreihe, gut aufgelegte Torhüterinnen und viel Bewegung vor dem gegnerischen Tor brachten sie nicht nur in Führung, sondern ließen sie gar ihren Vorsprung auf 18:14 (38. Minute) ausbauen. Sollte es wirklich für den lang erhofften Sieg reichen? Dass es seine Mannschaft rein spielerisch drauf hat, weiß Torsten Richter. Doch allzu häufig spielten ihnen die Nerven einen Streich oder es mangelte ihnen am notwendigen Quäntchen Glück. Dieses Mal standen die Zeichen gut. Nun war es an Bützow in die Auszeit zu gehen. Infolgedessen nahm man Kristin Jakel durch Manndeckung aus dem Spiel. Beide Mannschaften lieferten sich einen unerbittlichen Kampf um den Ball, es wurde bis zum Letzten gefightet. Den längeren Atem bewiesen dabei allerdings die Gäste vom TSV Bützow. In der 52. Minute gelang ihnen der Ausgleich zum 22:22. Zwar konnte Stavenhagen nochmals mit dem 23. Treffer in Führung gehen, aber nach dem neuerlichen Ausgleich verließ das Glück die Reuterstädterinnen vollständig. Bützows Torhüterin und Ex-Bundesliga-Spielerin Stefanie Praetzel vereitelte die Siegchancen mit ihren starken Paraden, zudem gelang es den Gastgeberinnen nicht, ihre Chancen zu nutzen. Allein die verworfenen Siebenmeter hätten das Zünglein an der Waage ausmachen können.
Der Jubel der Gegnerinnen über den hart erkämpften 23:26 Sieg zollte auch den Stavenhagener Handballerinnen Respekt, die bis zur letzten Minute Kampfmoral und Teamgeist bewiesen haben.

Für den Stavenhagener SV spielten: Antje Herzberg und Annemarie Brandt (beide Tor), Johanna Liebich (3), Franziska Rabe , Viviane Denke, Laura Pohl (4/1), Christin Kaack , Kristin Jakel (7/1), Ruth-Sophie Röske, Anja Dencker (1), Chantal Hartmann(1), Maria Rupp, Kim Boetig und Sophie Ofcsarik (7/1).

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