KURZNEWS
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Sa, 27. Apr. 2019 18:00
HSV Grimmen 1992
HSV Grimmen
-:- Stavenhagener SV
SSV 1863

Tabelle - Frauen

# Mannschaft Sp P
1 SV Fortuna NB 15 26
2 Grün-Weiß SN II 15 20
3 SV Warnemünde 15 20
4 TSV Bützow 16 19
5 RostockerHC II 15 18
6 TSG Wismar II 16 17
7 Pädagogik HRO 14 9
8 SSV 1863 15 6
9 HSV Grimmen 15 1

Trotz der widrigen Wetterbedingungen empfingen die Damen des Stavenhagener SV am Samstag die Tabellenersten vom SV Pädagogik Rostock.

Beide Teams begannen mit einer defensiven 6:0 Deckung. Der erste Treffer des Abends ging auf das Konto der Gäste. Aber Stavenhagen blieb dran und ging dank einer kämpferischen Angriffsleistung in der 5.Minute  (3:2, Blanck) und 7. Minute (4:3 ebenfalls Blanck) in Führung. Rostock legte einen Zahn zu und machte auf Tempo. Zwar versuchte Fanny Möck unerbittlich die drohenden Konterläufe zu unterbinden, aber die Rostockerinnen kannten kein Erbarmen. Die Reuterstädterinnen verspielten ihren Vorsprung innerhalb kürzester Zeit. Fehler der SSV-Damen wurden unmittelbar bestraft, zudem nahmen die Schwerinerinnen alsbald Fanny Möck in persönliche Deckung. Dies brachte die Gäste in eine Zwei-Tore-Führung (6:8/9:11). Rein spielerisch betrachtet befanden sich die Teams durchaus auf Augenhöhe, aber die Wickel Sieben blieb im Angriff zu ideenlos, um den Gegner nachhaltig zu bedrängen.  Annegret Fechtner glich durch einen verwandelten Siebenmeter nochmals zum 13:13 aus. Doch das sollte der letzte Ausgleich an diesem Abend bleiben. In den verbleibenden Minuten drehten die Gäste nochmals richtig auf. Insbesondere Kerstin Awemachte ihnen das Leben schwer. Diese beeindruckte durch ihren unermüdlichen Zug zum SSV-Tor. Das Publikum zollte ihrer Leistung größten Respekt, dass sie trotz ihrer 50 Jahre den deutlich jüngeren Reuterstädterinnen den Schneid abzukaufen wusste. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber mit 13:18 Toren zurück.

Unmittelbar nach Wiederanpfiff legten die Frauen von Pädagogik Rostock nach, das 19. Tor fiel. Die Stavenhagenerinnen nahmen nun Spielemacherin Julia Schümann heraus. Aber die Gegnerinnen blieben in ihrem Angriffsspiel variabel. Und so lagen die gastgebenden SSV-Damen in der 34. Minute bereits 15:22 zurück. A. Fechtner verkürzte mit ihren vier Folgetreffern zum 18:23 (42. Minute). Dies schien die Wickel Sieben zumindest aufzurütteln, die Partie nicht vorzeitig aus der Hand zu geben. Man kämpfte nun verbissen um jeden Ball und startete zur großen Aufholjagd durch. Jacqueline Blanck, Fanny Möck und wiederum Annegret Fechtner legten nach, nur wenig später hieß es 21:23. Da geht noch etwas, war man sich auf den Zuschauerrängen einig. Aber trotz der Einsatzbereitschaft sollte es an diesem Abend nicht gelingen. Daran konnte auch das Time-out für den Stavenhagener SV in der 55. Spielminute nichts mehr ändern. Anstatt sich nun den Ball zu sichern und gen Rostocker Tor zu ziehen, verspielten die Reuterstädterinnen ihre Chance erneut durch individuelle Fehler im Zuspiel. Rostock schnappte sich die Bälle reihenweise und münzte diese in schnelle Kontertore um. Das Endergebnis von 26:31 war mehr als deutlich, spiegelt aber in keinster Weise die Leistungsfähigkeit der Reuterstädter Handballerinnen wieder.

Ein Dank ging an die beiden Unparteiischen, die das Spiel sportlich faire geleitet haben. Anja Schultz ( SV Pädagogik Rostock) und Tim Enkelmann (Stavenhagener SV von 1863) hatten die Leitung der Partie spontan übernommen, als bekannt wurde, dass die beiden angesetzten Schiedsrichter nicht vor Ort sein können. Beide Teams einigten sich im Sinne eines fairen Miteinanders auf dieses Verfahren und zeigten sich mit der Durchführung durchaus zufrieden. 

Stavenhagen spielte mit: Carolin Nadrowitz und Christin Wendt (Tor), Jacqueline Blanck (6), Maria Rupp (1), Johanna Liebich, Franziska Rabe (4), Fanny Möck (4/1), Laura Pohl, Christin Kaack, Kristin Jakel (2), Laura Wünsche, Ruth-Sophie Röske, Annegret Fechtner (7/3) und Anja Dencker (1). 

 

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