KURZNEWS
:
: sensationeller 2. Platz für unsere weibl E Jug bei der Landesbestenermittlung
: 5.Platz für weibl D Jugend bei der Landesmeisterschaft 

Keine weiteren Spiele!

Tabelle - Frauen

# Mannschaft Sp P
1 Grün-Weiß SN II 18 30
2 Stralsunder hV 18 28
3 SV Fortuna NB 18 27
4 TSG Wismar II 18 22
5 TSV Bützow 18 21
6 RostockerHC II 18 18
7 SV Warnemünde 18 17
8 Pädagogik HRO 18 10
9 HSV Grimmen 18 5
10 SSV 1863 18 2

Trotz der fast zeitgleichen Übertragung des EM-Auftaktspiels der Nationalmannschaft füllte sich die Halle in Stavenhagen am Samstag doch merklich. Gefordert war das Team der ersten Frauenmannschaft gegen die Vertretung aus Stralsund, dem amtierenden Landesmeister.


Allein die Tabelle der MV-Liga sprach deutliche Bände, Dritter gegen Letzter, trotzdem betraten die Reuterstädterinnen selbstbewusst das heimische Parkett. Die Hansestädterinnen gingen folgerichtig in Führung und wirbelten mit ihrer offensiven Abwehr die Stavenhagener Angriffswelle heftig durcheinander. Stavenhagen indes blieb seiner 6:0 Deckungsreihe treu und wusste damit ebenso die Spielzüge der Stralsunder Gäste erfolgreich zu stören. Allerdings benötigten sie fast sieben Minuten, um mit Franziska Rabe endlich den Ball im gegnerischen Tor zu platzieren, 1:2. Leider schlichen sich im Spiel der 1863erinnen immer wieder Fehler im Zu- bzw. Abspiel ein, diese gepaart mit Unsicherheiten im Angriff, sorgten dafür, dass sie trotz ihrer Einsatzbereitschaft nicht an den Vorsprung der Gäste herankommen konnten. Der intensiven Abwehrarbeit beider Mannschaften geschuldet, blieb die erste Halbzeit insgesamt recht torarm. Gerade mal 6:9 lautete das Halbzeitergebnis.
Das Spielbild änderte sich auch in der zweiten Hälfte nicht. Beide Teams schenkten sich in der Deckung nichts. Das zeigte sich auch bei den Torhüterinnen, die mit sehenswerten Paraden zu überzeugen wussten. Beim SSV agierten vor allem Kristin Jakel, Laura Pohl und Franziska Rabe unermüdlich in der Abwehr. Stavenhagens Handballerinnen brachten die Drittplatzierten aus der Hansestadt ganz schön ins Schwitzen und bewiesen, dass sie sich von vermeidlich besseren Mannschaften keineswegs einschüchtern lassen. Dieser Wille war deutlich sichtbar und verleitete Coach Torsten Richter dazu, noch acht Minuten vor Abpfiff beim Stand von 14:17 sein Team lautstark zu motivieren: „Die kriegen wir noch!“ Klar hatte er dabei auch auf das dringend notwendige Quäntchen Glück gesetzt. Das jedoch war anderer Meinung, ein verwandelter Siebenmeter für Stralsund, eine unnötige Zweiminutenstrafe beim Wechsel auf Stavenhagener Seite und ein erfolgreicher Konter machten die Hoffnungen leider zunichte. Letztendlich mussten sich die Reuterstädterinnen den Frauen aus Stralsund mit 15:20 geschlagen geben. Torsten Richter zeigte sich dennoch nicht unzufrieden: „Wir haben die Gegnerinnen ganz schön geärgert und das vor allem in der Abwehr. Wir wachsen immer besser zusammen und darauf sollten wir in den kommenden Partien aufbauen.“
Daran schloss sich Hallensprecher Detlef Hein an, als er zum Abschluss für die Reuterstädterinnen den Song „Sowieso“ von Mark Forster einspielte: „Auch wenn’s grad nicht so läuft, wie gewohnt. Egal, es wird gut sowieso.“ Bereits in der kommenden Heimpartie am 27. Januar müssen sich die Frauen mit dem SV Fortuna‘ 50 Neubrandenburg auseinandersetzen. Vielleicht wechselt Fortuna dann mal die Seiten und ist auf Seiten der 1863erinnen.
Für den Stavenhagener SV spielten: Antje Herzberg und Annemarie Brandt (beide Tor), Johanna Liebich (2), Franziska Rabe (2), Viviane Denke, Laura Pohl (6/2), Christin Kaack (1), Kristin Jakel (2), Sophie Ofcsarik (2), Ruth-Sophie Röske, Anja Dencker, Chantal Hartmann, Kim Boetig.
Auch Stavenhagens Männer mussten in Warnemünde eine Niederlage einstecken. Sie spielten gegen den SV Warnemünde 35:24. Damit rangieren sie derzeit auf dem 11. Platz der MV-Liga. Deutlich erfolgreicher war indes die Zweite Vertretung der Männer. Diese fuhren in Altentreptow einen 18:26 Sieg ein. In ihren sechs vergangenen Partien blieben sie bisher ungeschlagen und führen damit die Bezirksliga als Tabellenerster an.

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