KURZNEWS
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: Sonntag 15:30 Uhr Heimspiel MCJ ;   SSV unentschieden gegen HC Empor Rostock III
: Sonntag 12:00 Uhr Heimspiel  MDJ;  SSV verliert gegen Fortuna NB 
: Sonntag Auswärtsturnier   WEJ  mit 2 Niederlagen  in Greifswald 
: Sonntag 14:00 Uhr Heimspiel WCJ ; SSV  gewinnt gegen Demmin
: Samstag Auswärtsspiel  1.Männer; SSV verliert gegen Grimmen
: Samstag Auswärtsspiel 1. Frauen;  SSV verliert gegen Fortuna NB
: Sonntag 10:00 Uhr Heimspiel WDJ ; SSV verliert gegen SG Vorpommern 
Sa, 17. Nov. 2018 16:00
SV Fortuna
SV Fortuna NB
27:22 Stavenhagener SV
SSV 1863

Tabelle - Frauen

# Mannschaft Sp P
1 Grün-Weiß SN II 6 10
2 SV Fortuna NB 6 10
3 RostockerHC II 7 10
4 SV Warnemünde 5 8
5 TSG Wismar II 6 8
6 TSV Bützow 6 4
7 SSV 1863 8 4
8 Pädagogik HRO 6 3
9 HSV Grimmen 8 1

Samstagabend hieß es wieder Heimspielzeit in der Reuterstadt. Stavenhagens Frauen empfingen den HSV Grimmen 1992. Obwohl sich alle auf ein spannendes Spiel eingestimmt hatten, vergingen die ersten Minuten ohne jeglichen Torjubel. Der erste Ball beendete in der dritten Minute seinen Weg im Tor der Gäste. Stavenhagen nahm Fahrt auf

und legte vor. Vier Minuten später konnten sie eine Führung von drei Toren vorweisen(5:2). Grund genug für die Grimmener Frauen in die erste Auszeit zu gehen. Ihre Umstellung auf eine 5:1 Deckungsreihe und die damit einhergehende frühe Störung der Spielzüge brachte die Reuterstädterinnen etwas aus dem Konzept. Trotzdem ließen sie sich nicht die Butter vom Brot nehmen. In der Abwehr recht sicher und mit viel Bewegung vor dem gegnerischen Tor verteidigten sie ihre Führung, um sich zwischenzeitlich auf vier Tore (11:7/19.Minute) abzusetzen. Aber auch die Gäste kämpften verbittert um ihren ersten Sieg in der MV-Liga, dies wurde vor allem in der Abwehrarbeit recht deutlich. Als in der 26. Minute der Ausgleichstreffer zum 12:12 fiel, zeigte sich die Enttäuschung auf den Gesichtern der Reuterstädterinnen ob der verschenkten Führung. Nun hieß es für die Gastgeberinnen dranzubleiben und sich nicht einschüchtern zu lassen. Eine heiße Phase auf dem Parkett wurde eingeläutet. Beide Mannschaften kämpften verbissen um den moralisch durchaus wichtigen Vorsprung zur Halbzeitpause. Den längeren Atem hatten dabei die Handballerinnen vom HSV Grimmen. Das 13:14 versprach eine spannende zweite Halbzeit.
Allerdings ging auch der erste Treffer nach der regulären Pause auf das Konto der Gäste. Stavenhagen ließ sich jedoch keineswegs so einfach abhängen. Der Ausgleich zum 18:18 gelang, noch zwanzig Minuten verbleibende Spielzeit. Zwei aufeinanderfolgende Zeitstrafen für Grimmen spielten den Reuterstädterinnen in die Karten, doppelte Überzahl und ein gegebener Siebenmeter, aber noch schien ihre Zeit nicht gekommen. Kämpferisch gut eingestellt versuchten sie, dem Gegner dicht auf den Fersen zu bleiben, aber die Kräfte schwanden und individuelle Fehler häuften sich. Als acht Minuten vor Abpfiff der 22. Treffer für Grimmen im Kasten landete und Stavenhagen damit in einen Zwei-Tore-Rückstand (20:22) brachte, ließ zumindest die Moral auf der Zuschauertribüne kurzzeitig zu wünschen übrig. Glücklicherweise griff die Stimmungsflaute nicht auf die Spielerinnen aus der Reuterstadt über. Klare Worte im Time-out durch Coach Torsten Richter und das 21:22 von Anja Dencker schürten erneut die Hoffnung auf einen Erfolg. Die Spannung war fast körperlich zu spüren, kaum jemanden hielt es noch auf seinem Platz. Annemarie Brandt nagelte das SSV –Tor zu, Johanna Liebich glich aus, Sophie Ofcsarik vollendete zum 23: 22 Führungstreffer. Grimmen zog die grüne Karte, aber so dicht am Heimsieg ließ sich die Richter-Sieben nicht mehr beirren. Johanna Liebich, erneut Torschützenkönigin, legte noch einen nach. Grimmen warf nochmals alles nach vorn. Am Ende konnten Stavenhagens Frauen dank ihrer ungebrochenen Kampfmoral einen hart erkämpften 24:23 Sieg bejubeln.
Spannung pur dürfte auch die kommende Partie gegen die TSG Wismar II versprechen. Bereits am kommenden Wochenende empfangen Stavenhagens Handball-Amazonen den unmittelbaren Tabellennachbarn zum Kräftemessen.
Für Stavenhagen spielten: Annemarie Brandt (Tor), Anja Seide, Maria Rupp, Johanna Liebich (11/2), Franziska Rabe, Betty Schischke (1), Viviane Denke, Christin Kaack (1), Tabea Bloch (2/2), Anja Dencker (2), Sophie Ofcsarik (6), Chantal Hartmann (1).
Kati Rockenschuh-Ofcsarik

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