KURZNEWS
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: 1. Männer gewinnen am Tag der Entscheidung 
: Glückwunsch an die MBJ zum Bezirksmeistertitel 

Keine weiteren Spiele!

Tabelle - Frauen

# Mannschaft Sp P
1 SV Fortuna NB 16 28
2 Grün-Weiß SN II 16 22
3 RostockerHC II 16 20
4 SV Warnemünde 16 20
5 TSV Bützow 17 19
6 TSG Wismar II 16 17
7 Pädagogik HRO 15 9
8 SSV 1863 16 6
9 HSV Grimmen 16 3

Derbyzeit herrschte am Samstagabend in Teterow, immerhin empfing der SSV Einheit Teterow (MV-Liga/9.Platz) den derzeitigen Tabellensiebenten, den Stavenhagener SV von 1863. Die Reuterstädterinnen waren heiß auf die Revanche für die 22:23 Heimniederlage im November. 

Die Anfangsphase gestaltete sich wie erwartet schwierig. Beide Mannschaften tasteten sich ab, wobei Teterow etwas besser ins Spiel kam. (2:1/3:1) Stavenhagen tat sich hingegen im Angriff schwer, verlor aber zu keiner Zeit den Anschluss und glich zum 6:6 aus. Maßgeblich daran beteiligt war Carolin Nadrowitz , die im SSV-Tor eine gute Figur machte und ihr Team im Rennen hielt. Jedoch reichte auch das in den ersten zwanzig Minuten nicht aus, um an den Gastgeberinnen vorbeizuziehen. Im Gegenteil das 10:8 fiel. Grund genug für Oliver Wickel seine Frauen zum Spielfeldrand zu beordern, um sie neu einzunorden. Er schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Innerhalb kürzester Zeit schlossen die Reuterstädterinnen nicht nur zum 10:10 auf, sondern zogen ohne mit der Wimper zu zucken an den Einheit-Damen vorbei und ehe man sich versah, stand es bereits 10:13.  Nun war es Einheit-Trainer André Regge, der seine Frauen ins Time-out bat. Stavenhagen ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen  und präsentierte sich in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit in Bestform. Man arbeitete gut in der Abwehr und bewies sowohl in der ersten als auch in der zweiten Welle flinke Füße. Teterows Torfrau flogen die Bälle um die Ohren und so konnte die Wickel-Sieben einen respektablen 11:16 Vorsprung mit in die Kabinen nehmen. Wie sich alsbald erweisen sollte, stellte dies den Schlüssel zum Erfolg dar.

Den Reuterstädterinnen gelang es zum Leidwesen des Trainers nicht, diese Leistung auch in der zweiten Spielhälfte abzurufen. Insbesondere die Chancenverwertung stand im Mittelpunkt der Kritik.Allerdings brachte Teterow nun auch seine Torhüterin Simone Niedetzky, die Stavenhagen das Leben schwermachte und sicher geglaubte Torchance zu vereiteln wusste. Trotzdem ließen sich die Gäste nicht die Butter vom Brot nehmen. Die Achse Jaqueline Blanck – Annegret Fechtner agierte gewohnt stark und war kaum zu stoppen. Das Team brachte seine Kreisläuferin A.  Fechtner immer wieder gut in Position und diese setzte sich ein um das andere Mal durch. Zehn Tore gingen amEnde allein auf ihr Konto. Teterow hatte dem nichts Wirksames entgegenzusetzen. Allerdings  wurde es zum Erschrecken der zahlreich angereisten Stavenhagener Fans doch nochmal richtig eng, als sieben Minuten vor Abpfiff das 21:23 für den Gastgeber fiel. Jedoch stellten die Reuterstädterinnen mit einer sehenswerten Parade und dem anschließenden Konter sofort die Fronten wieder klar. Hier bewies die Wickel-Sieben die notwendige Cleverness, um siegreich aus einem Derby herauszugehen

„Unser dritter Auswärtssieg  in Folge!Ich bin mächtig stolz darauf.26 zu 21, das ist schon ziemlich deutlich, auch wenn wir noch höher hätten gewinnen müssen. Aber auf jeden Fall haben wir verdient gewonnen. Ein Lob an die Mädels, an das gesamte Team, als das sie sich erneut präsentiert haben.“, äußerte O. Wickel am Ende der Partie erleichtert.

 

Stavenhagens Handballerinnen können sich nun erst mal erholen, bevor sie am 9. April gegen einen weiteren Konkurrenten, dem HSV Grimmen 1992, antreten müssen. Wenn man in der Tabelle noch einen Platz aufsteigen möchte, muss gegen die momentan punktgleiche Mannschaft  auf jeden Fall ein weiterer Auswärtssieg her. 

 

Für Stavenhagen spielten: Carolin Nadrowitz und Christin Wendt (Tor), Jaqueline Blanck (5), Maria Rupp, Johanna Liebich (1), Franziska Rabe (1), Fanny Möck (5/1), Laura Pohl, Kristin Jakel(4), Laura Wünsche, Ruth-Sophie Röske, Annegret Fechtner (10/4), Anja Dencker, Michelle Ziegler. 

 

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