KURZNEWS
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: 1. Männer gewinnen am Tag der Entscheidung 
: Glückwunsch an die MBJ zum Bezirksmeistertitel 

Keine weiteren Spiele!

Tabelle - Frauen

# Mannschaft Sp P
1 SV Fortuna NB 16 28
2 Grün-Weiß SN II 16 22
3 RostockerHC II 16 20
4 SV Warnemünde 16 20
5 TSV Bützow 17 19
6 TSG Wismar II 16 17
7 Pädagogik HRO 15 9
8 SSV 1863 16 6
9 HSV Grimmen 16 3

Nach dem Einzug ins Pokal-Viertelfinale sollte man meinen, dass Stavenhagens Handballerinnen genügend Selbstvertrauen getankt hatten, um gegen die Spielerinnen vom SV Warnemünde bestehen zu können. Aber weit gefehlt.

Bereits die ersten Minuten gegen die Gäste von der Küste machten die Illusion zunichte. Während sich die Gastgeberinnen noch schwer taten, ihre Abwehr zu koordinieren, setzten sich die Frauen aus Warnemünde recht schnell auf 0:3 ab (4. Minute).

Bei den Reuterstädterinnen schien indes nichts zusammenzulaufen. Anspiele an den Kreis wurden von den Gegnerinnen dank ihrer kompakten Abwehrreihe effektvoll unterbrochen und in schnelle Kontertore umgemünzt. Als in der 9. Minute das 2:6 an der Anzeigentafel aufleuchtete, fiel fast zeitgleich die Time-out-Karte für den Heimatverein. Zwar nahm Anja Dencker im Anschluss trotz angezeigten Zeitspiels ihr Handballerherz in die Hand und vollendete zum 3:6, aber auch das brachte nicht die erhoffte Wende. Stavenhagen musste weiter abreißen lassen und rannte während der gesamten Spielzeit einem Rückstand hinterher. Warnemünde schien die Reuterstädterinnen zu überrennen. Ein um das andere Mal kauften sie den Gastgeberinnen nicht nur den Schneid, sondern auch die Bälle ab und wandelten diese eiskalt in einfache Kontertore um. Damit sparte das Team von Christian Zander wertvolle Kraft. Wickels Frauen wirkten alsbald demotiviert, was sich recht deutlich im Rückzugsverhalten zeigte. Bis zur Halbzeitpause hatten sich die Warnemünderinnen einen respektablen Vorsprung von neun Toren (9:18) erarbeitet. SSV –Trainer Wickel fand in der Halbzeitpause klare Worte, um seine Frauen aufzuwecken.

Doch den besseren Start erwischten abermals die Gegnerinnen. Man setzte sich mit konsequentem Tempospiel weiter bis auf 10:23 ab. Fanny Möck, Maria Rupp und Laura Pohl starteten in der 33. Minute zu einer kleinen Aufholjagd. Innerhalb von vier Minuten verkürzten sie auf zehn Tore zum 13:23. Aber diesen Aufwärtstrend konnten sie nicht fortsetzen. Ballverluste standen weiter auf der Tagesordnung, welche von den Gegnerinnen auch in der zweiten Spielhälfte eiskalt ausgenutzt wurden. Zudem mangelte es den Stavenhagener Handballerinnen an Durchschlagskraft. Taten sich dann doch mal Lücken in der Abwehr des gegnerischen Teams auf, blieben diese nur allzu häufig ungenutzt. SSV-Neuzugang Carolin Nadrowitz, ehemals Fortuna `50 Neubrandenburg, gelang indes ein guter Einstand. Ihre Paraden verhinderten eine noch deutlichere Niederlage.

Enttäuschung sprach nach der 25:38 Niederlage aus den Worten von SSV-Coach Oliver Wickel:“Ganz ehrlich, ich bin mit der heutigen Leistung unzufrieden. Ich bin enttäuscht, weil einfache Grundwerte wie Rücklaufverhalten oder auch ein ängstliches Offensivspiel im Zweikampf ein besseres Ergebnis verhindert haben. Gerade in heimischer Halle sollte man den Fans beweisen, dass man gewillt ist, 100 Prozent zu geben.“

Pech hatten die SSV-Damen auch bei der Auslosung zum Pokal-Viertelfinale. Zwar erhielten sie das Heimspielrecht, müssen aber gegen die Vertretung vom Stralsunder HV antreten, eine Mannschaft, die der Wickel-Sieben nicht unbedingt liegt.

Für den SSV spielten: Carolin Nadrowitz und Christin Wendt (Tor), Maria Rupp (2), Johanna Liebich (2), Franziska Rabe (2), Fanny Möck (4), Laura Pohl (3), Laura Wünsche (2), Christin Kaack, Kristin Jakel (3), Annegret Fechtner (5/2), Anja Dencker (2).

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