KURZNEWS
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: Neue Spielpläne 2019/2020 unter : hvmv-handball.liga.nu

Keine weiteren Spiele!

Tabelle - Frauen

# Mannschaft Sp P
1 SV Fortuna NB 16 28
2 Grün-Weiß SN II 16 22
3 RostockerHC II 16 20
4 SV Warnemünde 16 20
5 TSV Bützow 17 19
6 TSG Wismar II 16 17
7 Pädagogik HRO 15 9
8 SSV 1863 16 6
9 HSV Grimmen 16 3

Trotz des herrlichen Frühlingstages fanden sich doch einige Fans in der Stavenhagener Zweifelderhalle ein, um dem letzten Heimspiel der ersten Frauenmannschaft beizuwohnen.

Mit dem HSV Grimmen 92 trafen die Reuterstädterinnen auf ihren unmittelbaren Tabellennachbarn und damit auf eine durchaus lösbare Aufgabe. Jedoch ereilte sie bereits in der zweiten Minuten nach Beginn der Partie die erste Schrecksekunde. Christin Kaack vom SSV von 1863 verletzte sich so stark am Sprunggelenk, dass man den Notarzt zur Hilfe rufen musste. Der Stavenhagener SV wünscht ihr an dieser Stelle recht schnelle Genesung. Für die verbleibenden Spielerinnen galt es nun die Nerven zu behalten.

Beide Teams agierten in ihrem Abwehrverhalten völlig unterschiedlich. Während man auf Grimmener Seite mit der 6:0 in die Defensive ging, entschied sich die Heimtrainerin für eine recht offensive Abwehr. Die Taktik der Gäste schien eher aufzugehen. Schnell setzten sie sich auf 3:7 (9.Minute) ab. Zeit genug, um Stavenhagens Trainerin Mirka Obst ins Spiel zu bringen, die eine mannschaftliche Teambesprechung in Form eines Time-outs einberief. Zwar konnte Anja Dencker im Anschluss zum 4:7 verkürzen, aber Grimmen machte den athletischeren Eindruck. Trotz einer gut aufgelegten Carolin Nadrowitz im SSV-Tor, enteilte Grimmen erneut auf vier Tore. Doch nach und nach kamen die Reuterstädterinnen besser in die Partie. Drei Tore in Folge ließen sie innerhalb von zwei Minuten aufschließen. Jetzt hieß es, dranbleiben und Druck aufbauen. Jedoch verpassten die SSV-Frauen den Eilzug zu nehmen. Anstatt den Gegnerinnen weiter auf den Pelz zu rücken, ließen sie unter anderem durch ihr halbherziges Rückzugsverhalten genügend Raum für die Grimmener Mannschaft. Nur 30 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit erzielten die Gäste das 14:18. Stavenhagen gelangte kurz darauf zum Siebenmeter und damit ließ das Habzeitresultat von 15:18 durchaus noch alles offen.

Beide Teams starteten ambitioniert in den zweiten Teil der Partie. Grimmen setzte nun alles daran, möglichst Fanny Möck vom SSV aus dem Spiel zu nehmen. Aber dieses Mal waren es die Reuterstädterinnen, die unter Volldampf den Kampf um Tore aufnahmen. Kristin Jakel setzte sich gegen die kompakte und vor allem agile Abwehrreihe durch, 16: 18. Fanny Möck legte nach, 17:18. Der Ausgleich stand an. Aber auch dieses Mal hatten sich die Zuschauer zu früh gefreut. Grimmen konterte und brachte sich neuerlich in eine Drei-Tore-Führung. Allerdings gelang es auch ihnen zu diesem Zeitpunkt nicht eine komfortable Führung herauszuspielen. Auch die Reuterstädterinnen warfen sich in der Abwehr immer wieder in Eins-Eins-Situationen. Mirka Obst forderte ihr Team vor allem im Angriff wiederholt auf, mehr Druck zu entwickeln und in die Tiefe zu gehen. Aber so richtig wollte das Konzept nicht greifen. Grimmens Frauen schienen auch konditionell besser aufgestellt zu sein. Dieser Umstand stärkte sie zusätzlich. Tor um Tor bauten sie ihren Vorsprung aus. Nur wenige Minuten vor Abpfiff hatten sie sich auf 25:32 bzw. 26:32 abgesetzt. An ihrem Sieg gab es keinen Zweifel mehr. Die verbleibende Zeit schalteten sie einen Gang runter und gestatteten Stavenhagen noch etwas Ergebniskosmetik. Das letzte Heimspiel endete28:32.

Währenddessen musste die Männervertretung in der MV-Liga gegen den Tabellenführer, die SG Uni Greifswald/Loitz ran. Sicherlich hatte man sich keine allzu großen Hoffnungen auf einen Auswärtssieg gemacht, aber das 35:19 Resultat fiel dann doch zu deutlich aus. Damit platzieren sich sowohl die SSV-Frauen als auch die Männer derzeit in der unteren Tabellenhälfte der MV-Liga. Man darf gespannt sein, ob die noch ausstehenden Spiele zu einer Verbesserung der momentanen Platzierung führen.

 

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