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Junior-Stiere bezwingen Landesmeister Stavenhagen mit 27:26
An diesem Sonntag fand in Stavenhagen das Final-Four im Landespokal für Frauen und Männer statt und für Schwerin war es ein richtig erfolgreiches. Beide Schweriner Mannschaften konnten den Pokal in die Landeshauptstadt holen und sorgten so für viel Jubel unter den mitgereisten Fans.

Das Team von Grün-Weiß Schwerin IV (A-Jugend) konnte bei den Frauen nach einem 26:16 Erfolg im Halbfinale gegen den Stavenhagener SV auch das Finale deutlich für sich entscheiden. Gegen den SSV Einheit Teterow konnte nach 60 Finalminuten ein 25:14 bejubelt und damit auch der Pokalsieg gefeiert werden.Bei den Männern wurde der Stavenhagener SV seiner Favoritenrolle im ersten Halbfinale gerecht. Beim 38:33-Erfolg musste das Team aber sehr viel Gegenwehr des HC Empor Rostock II brechen, um am Ende den Finaleinzug zu sichern.Im zweiten Halbfinale traf dann das Team des SV Mecklenburg Schwerin II auf den HSV Grimmen II. Zwar konnten die Junior-Stiere auf dem Weg ins Finale bereits die erste Mannschaft des HSV Grimmen aus dem Wettbewerb werfen, aber schnell sollte sich zeigen, dass die Aufgabe gegen die zweite Mannschaft keinen Deut einfacher werden sollte. Von Beginn an entwickelte sich eine enge Partie. Zwar konnten die Schweriner bis zur 11. Minute mit 8:5 in Führung gehen, dies brachte aber die erfahrene Mannschaft des HSV nicht aus der Ruhe. Immer wieder nutzte sie die Unstimmigkeiten in der Schweriner Abwehr, die in der ersten Hälfte nicht ihre beste Leistung zeigte. So blieb die Partie ausgeglichen und mit einem 16:16 ging es in die Pause. Anfangs der zweiten Hälfte das gleiche Bild, dem Führungstreffer der Junior-Stiere folgte der Ausgleich von Grimmen. Mitte der zweiten Halbzeit konnte sich der SVM dann aber langsam vom Gegner absetzen. Nun machte sich der breitere Kader der Schweriner bemerkbar und die Männer konnten die sich häufenden Fehler des HSV Grimmen in erfolgreiche Tempogegenstöße umsetzen. Den Schlusspunkt zum 35:26-Erfolg der Schweriner setzte mit seinem Tor der lange verletzte Björn Wenzke, der nach über einjähriger Verletzungspause sein Comeback gab. Somit war das Finale erreicht.In diesem traf die SVM-Mannschaft nicht nur auf den Gastgeber, sondern auch auf den neuen Landesmeister MV. Für die Schweriner sollte es ein Gradmesser gegen einen Gegner mit sehr vielen routinierten Spielern werden. Die vollbesetzte Halle schaffte diesem Spiel eine würdige Kulisse und die Zuschauer sollten nicht enttäuscht werden. Mit Anpfiff entwickelte sich ein packendes Spiel mit wechselnden Führungen. Dem 5:3 für den SVM folgte das 6:7 aus Schweriner Sicht. Damit sahen sich die Trainer der Junior-Stiere gezwungen, in einer Auszeit die Mannschaft wieder in die richtige Bahn zu bringen. Dies gelang auch, aufbauend auf einem sehr gut haltenden Tim Escher und einer guten Abwehrarbeit gelangen drei Tore in Folge und wieder eine Führung (9:7). Aber der Gastgeber hatte eine entsprechende Antwort parat und ging seinerseits mit 10:9 in Front. Doch der SVM ließ sich davon nicht beeindrucken und setzte selbst weiter Akzente. So konnten sie das Spiel wieder drehen und mit einer eigenen 15:13-Führung in die Pause gehen. Jetzt wollten sie diese Ausgangsposition auch nicht mehr hergeben, aber noch waren 30 Minuten zu spielen. Durch Umstellungen der Stavenhagener Abwehr mussten die Schweriner nun auch ihr eigenes Angriffsspiel ändern. Häufig wurden dabei die sich bietenden Räume genutzt, um erfolgreich abzuschließen und so lagen die jungen Stiere nach 40 Minuten 21:18 vorn. Immer öfter gelang es nun dem SVM, die Angriffe der Gastgeber zu stoppen und so konnte sich das Team des ra9nergespanns Sven Hünerbein/Georg Jaunich bis zum 27:22 (53.) absetzen. Der Trainer des SSV nahm seine Auszeit, um dem Spiel nochmal eine Wende zu geben. Dabei wurden die Gastgeber vom eigenen Publikum lautstark unterstützt und Tor um Tor schmolz der Abstand. Aber auch die Schweriner Fangemeinde, mit sehr viel grün-weißer Unterstützung, gab alles, um die Junior-Stiere zu stärken. In dieser Phase gelang es dem SVM weiterhin, sich Torchancen zu erarbeiten. Diese wurden aber allesamt vergeben und so bekam Stavenhagen nochmal eine Chance. Jedoch verhinderte Andreas Link erfolgreich einen Tempogegenstoß, der den Ausgleich bedeutet hätte. In der Schlusssekunde dann noch einmal Freiwurf für den SSV. Dieser fand aber nicht den Weg ins Ziel und die Schweriner bejubelten einen knappen, aber nicht unverdienten 27:26-Erfolg in einem heiß umkämpften Finale. Damit belohnte sich die Mannschaft für einen couragierten Auftritt. Hervorzuheben aus der Mannschaft ist die Mannschaft selbst, einfach eine starke Teamleistung.Ein großes Lob gilt noch dem Gastgeber. Dieser hat eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt und einen würdigen Rahmen geschaffen und die handballverrückten Zuschauer gaben in den Spielen alles, um ihre Mannschaften zu unterstützen. (sh)

 

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