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Sa, 26. Jan. 2019 18:00
HC Vorpommern-Greifswald
HC Vorp-Greif
-:- Stavenhagener SV
SSV 1863

Tabelle - Männer

# Mannschaft Sp P
1 Güstrower HV 13 25
2 TSG Wismar 13 25
3 SV Warnemünde 13 20
4 Ribnitzer HV 13 14
5 Stralsunder HV II 12 12
6 Einheit Demmin 13 12
7 HSV Grimmen 13 11
8 Stiere-SN II 11 8
9 SSV 1863 12 8
10 TSV Bützow 13 7
11 HC Vorp-Greif 13 6
12 Schwaaner SV 13 4

Männer - MV-Liga

Bereich "Männer - MV Liga"

Endlich wieder Handball in Stavenhagen, die Zuschauerränge waren gut gefüllt und die SSV-Fans gespannt, ob die Reuterstädter den Heimsieg über den Stralsunder HV II aus der vergangenen Saison wiederholen können. Hallensprecher Christoph Hornburg heizte dem Publikum in puncto Stimmung gleich richtig ein, um die Mannschaft zu pushen.

Zum letzten Spiel des Jahres erwarteten die Reuterstädter Handballer den Güstrower HV ` 94, der derzeit in der MV-Liga das Geschehen dominiert. Zehn Siege und ein Unentschieden – eine Bilanz, die so manchen Gegner durchaus beeindrucken und auch einschüchtern könnte. Nicht so die Jungen Wilden vom Stavenhagener SV von 1863. Sie hatten es sich zum Ziel gesetzt, dem Spitzenreiter einen Strich durch die Rechnung zu machen oder ihn zumindest gehörig zu ärgern.

Der erste Angriff gehörte zwar den Gästen vom HC Vorpommern Greifswald, aber bereits zu diesem frühen Zeitpunkt machten ihnen die Reuterstädter klar, dass sie alles daran setzen würden, den ersten Heimsieg der Saison einzufahren. Die Abwehr packte sofort zu, vor allem Urgestein André Pötzsch unterstrich im Tor der 1863er von Beginn an seine gute Form und kaufte den Gegnern den Schneid ab.

Wie bereits im Spiel der zweiten Männermannschaft musste das Publikum auch in der Partie der Ersten gegen den SV Warnemünde vier Minuten auf das erste Tor warten. Doch einmal in Fahrt gekommen, ließen sie sich so schnell nicht mehr bremsen. Maßgeblich daran Anteil hatte Jann-Oliver Zarmstorf, der in der ersten Viertelstunde vier Bälle im gegnerischen Tor versenkte und sich auch für das 7:2 (16. Minute) verantwortlich zeichnete. Beide Teams legten ein hohes Tempo auf und bewiesen

„Wir müssen gewinnen, so einfach.“ Diese Aussage traf den Nagel auf den Kopf. Der Stavenhagener SV von 1863,  Platz 12 in der MV-Liga, traf mit dem Schwaaner SV auf den unmittelbar vor ihm rangierenden Elften. Schlusslicht Empor Rostock II musste hingegen in Demmin ran.

Mit dem Schwaaner SV traf Stavenhagens Männermannschaft auf alte Bekannte. Beide Mannschaften konnten in dieser Saison bereits zwei Siege für sich beanspruchen. Die Schwaaner Truppe reiste mit einer lautstarken Fan-Basis an, die ihrer Sieben moralisch den Rücken stärken wollte. Ihr Schlachtruf „Auf geht`s Männer – kämpfen und siegen!“ sollte sie wachrütteln, stieß aber wohl vor allem bei den „Jungen SSV-Wilden“ auf offene Ohren. Ted Leukroth eröffnete das Torfestival, denn genau das zündete der Stavenhagener SV.

 Dass mit dem vorletzten Platz die Luft in der MV-Liga immer dünner wird, war auch den Männern des Stavenhagener SV von 1863 vor der Partie gegen den HSV Grimmen (Platz 5) bewusst. Daher konnte die Parole nur heißen: „Kämpfen und siegen!“. Allerdings schienen auch die Gäste diesen Marschbefehl erhalten zu haben.

Keine leichte Aufgabe wartete auf Stavenhagens Handballer, als sie am Samstag die Tabellenersten von der TSG Wismar empfangen durften. Aber davon ließen sie sich nicht ins Bockshorn jagen. Zwar hatten sie die letzte Partie beim Ribnitzer HV letztendlich knapp mit 33:31 verloren, aber gleichzeitig hatten sie eindrucksvoll bewiesen,

Die Favoritenrolle war klar und lag eindeutig bei den Gästen aus Neubrandenburg. Dessen ungeachtet gingen die Reuterstädter als Gastgeber durchaus ambitioniert in die Partie. Der Heimsieg der vergangenen Woche und das Bewusstsein, dass auch der Ostsee-Spree-Liga- Aspirant SV Fortuna’50 Neubrandenburg zu schlagen ist, stärkten die SSV-Männer in ihrer Angriffslust. Beide Mannschaften brauchten die Punkte aus der Partie für die Wertung in der MV-Liga. Fortuna kämpft um den Wiederaufstieg, Stavenhagen würde indes gern den vorletzten Platz verlassen.

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