KURZNEWS
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: Hinspiel Halbfinale Landesmeisterschaft WJB gewinnt in Bützow 18:31 💪
Sa, 16. Mär. 2019 17:00
Schwaaner SV
Schwaaner SV
34:23 Stavenhagener SV
SSV 1863

Tabelle - Männer

# Mannschaft Sp P
1 Güstrower HV 19 37
2 TSG Wismar 18 33
3 SV Warnemünde 18 28
4 Stralsunder HV II 17 20
5 Ribnitzer HV 19 20
6 HSV Grimmen 19 19
7 Einheit Demmin 19 18
8 Stiere-SN II 19 14
9 HC Vorp-Greif 19 12
10 SSV 1863 19 10
11 TSV Bützow 19 7
12 Schwaaner SV 19 6

Männer - MV-Liga

Bereich "Männer - MV Liga"

In Stavenhagen ist Samstags 18:00 Uhr Handballzeit für die MV-Liga der Männer. 

Die Männermannschaft des Stavenhagener SV ist aktuell im Umbruch. Jungen Spielern aus der Region wird in der Reuterstadt das Vertrauen geschenkt und aufgrund von einigen verletzungsbedingten Ausfällen stehen immer wieder gestandene Spieler der letzten Jahre parat, um ihrem Verein zu helfen.  In der Liga sind bisher fünf Siege auf der Habenseite des Männerteams von Trainer Schilk. Ein weiterer Erfolg würde der Mannschaft zum Anschluss an das Mittelfeld der Liga verhelfen. 

Im Spiel gegen die Vertretung der Mecklenburger Stiere griff Stavenhagens Trainer Torsten Schilk auf seine eiserne Reserve zurück und so wurde die Partie gleichzeitig zu einer Wiedersehensfeier mit Handballern der alten Garde. Zur Freude der Fans liefen neben den Jungen Wilden auch Andreas Nowatzki, Tobias Painke und David Masur mit auf.

Wie bereits im Spiel der zweiten Männermannschaft musste das Publikum auch in der Partie der Ersten gegen den SV Warnemünde vier Minuten auf das erste Tor warten. Doch einmal in Fahrt gekommen, ließen sie sich so schnell nicht mehr bremsen. Maßgeblich daran Anteil hatte Jann-Oliver Zarmstorf, der in der ersten Viertelstunde vier Bälle im gegnerischen Tor versenkte und sich auch für das 7:2 (16. Minute) verantwortlich zeichnete. Beide Teams legten ein hohes Tempo auf und bewiesen

Voll wurde es in der Stavenhagener Halle, als am vergangenen Samstag der Stavenhagener SV von 1863 und der SV Einheit Demmin im Lokalderby aufeinander trafen.
Die Reuterstädter starteten in diese Partie ohne ihren Trainer Torsten Schilk, der krankheitsbedingt die Segel streichen musste. Seinen Part übernahm Oliver Wickel. Bereits nach wenigen Minuten stand fest, das würde nicht nur eine Auseinandersetzung zwischen den beiden Mannschaften, sondern auch zwischen den Fanlagern werden.

Mit dem Schwaaner SV traf Stavenhagens Männermannschaft auf alte Bekannte. Beide Mannschaften konnten in dieser Saison bereits zwei Siege für sich beanspruchen. Die Schwaaner Truppe reiste mit einer lautstarken Fan-Basis an, die ihrer Sieben moralisch den Rücken stärken wollte. Ihr Schlachtruf „Auf geht`s Männer – kämpfen und siegen!“ sollte sie wachrütteln, stieß aber wohl vor allem bei den „Jungen SSV-Wilden“ auf offene Ohren. Ted Leukroth eröffnete das Torfestival, denn genau das zündete der Stavenhagener SV.

Endlich wieder Handball in Stavenhagen, die Zuschauerränge waren gut gefüllt und die SSV-Fans gespannt, ob die Reuterstädter den Heimsieg über den Stralsunder HV II aus der vergangenen Saison wiederholen können. Hallensprecher Christoph Hornburg heizte dem Publikum in puncto Stimmung gleich richtig ein, um die Mannschaft zu pushen.

Keine leichte Aufgabe wartete auf Stavenhagens Handballer, als sie am Samstag die Tabellenersten von der TSG Wismar empfangen durften. Aber davon ließen sie sich nicht ins Bockshorn jagen. Zwar hatten sie die letzte Partie beim Ribnitzer HV letztendlich knapp mit 33:31 verloren, aber gleichzeitig hatten sie eindrucksvoll bewiesen,

Zum letzten Spiel des Jahres erwarteten die Reuterstädter Handballer den Güstrower HV ` 94, der derzeit in der MV-Liga das Geschehen dominiert. Zehn Siege und ein Unentschieden – eine Bilanz, die so manchen Gegner durchaus beeindrucken und auch einschüchtern könnte. Nicht so die Jungen Wilden vom Stavenhagener SV von 1863. Sie hatten es sich zum Ziel gesetzt, dem Spitzenreiter einen Strich durch die Rechnung zu machen oder ihn zumindest gehörig zu ärgern.

Der erste Angriff gehörte zwar den Gästen vom HC Vorpommern Greifswald, aber bereits zu diesem frühen Zeitpunkt machten ihnen die Reuterstädter klar, dass sie alles daran setzen würden, den ersten Heimsieg der Saison einzufahren. Die Abwehr packte sofort zu, vor allem Urgestein André Pötzsch unterstrich im Tor der 1863er von Beginn an seine gute Form und kaufte den Gegnern den Schneid ab.