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: 1. Männer gewinnen am Tag der Entscheidung 
: Glückwunsch an die MBJ zum Bezirksmeistertitel 

Keine weiteren Spiele!

Tabelle - Männer

# Mannschaft Sp P
1 Güstrower HV 22 43
2 TSG Wismar 22 37
3 SV Warnemünde 22 36
4 Stralsunder HV II 22 24
5 HSV Grimmen 22 23
6 Ribnitzer HV 22 22
7 Einheit Demmin 22 22
8 HC Vorp-Greif 22 16
9 Stiere-SN II 22 14
10 SSV 1863 22 12
11 TSV Bützow 22 9
12 Schwaaner SV 22 6

Im Spiel gegen die Vertretung der Mecklenburger Stiere griff Stavenhagens Trainer Torsten Schilk auf seine eiserne Reserve zurück und so wurde die Partie gleichzeitig zu einer Wiedersehensfeier mit Handballern der alten Garde. Zur Freude der Fans liefen neben den Jungen Wilden auch Andreas Nowatzki, Tobias Painke und David Masur mit auf.


In der ersten Hälfte der Partie bestimmten aber maßgeblich die Gäste das Spielgeschehen. Insbesondere Schwerins Nummer 13 Tilmann Leu setzte sich immer wieder am Kreis gut in Szene, obwohl Stavenhagen von der ersten Minute an in der Abwehr hart, aber fair zupackte. Zudem bewies Paul Wentz seine Stärke im Tor. Ungenaue Abspiele im Angriff verhinderten jedoch einen Führungswechsel. Die Gäste blieben mit einem Tor Vorsprung jedoch stets in Sichtweite. Der Stavenhagener SV kämpfte um jedes Tor, wobei insbesondere Routinier David Masur mit einer bravourösen Einzelleistung hervorstach. In Minute 19 legten die Stiere erstmals einen Zwei-Tore-Abstand hin (8:10). Kurz darauf landete Treffer Nummer 11 im SSV-Kasten (20. Minute). Zeit für Stavenhagens Abwehr wieder mehr in die Offensive zu gehen. Mannschaftlich geschlossen lehnten sie sich nun gegen den Rückstand auf und fürwahr es ging ein Ruck durch das Team. Mit einem Stand von 14: 15 verabschiedeten sich die Handballer in die Kabinen.
Jetzt wollte man es wissen, Stavenhagen stellte phasenweise, wie bereits kurzzeitig in Halbzeit 1 praktiziert, auf ein Spielsystem mit zwei Kreisläufern um. Allerdings blieb die Deckungsreihe der Landeshauptstädter weiterhin eine Mauer, an der sich die 1863er die Zähne ausbissen. Der herbeigesehnte Ausgleichstreffer ließ bis zur 41. Minute auf sich warten. Dann aber vollendete David Masur zum 18:18. Zwei weitere Masur-Treffer brachten die Wende. Schwerin schien kurzzeitig aus den Tritt geraten zu sein, das 20:18 veranlasste den Stiere- Coach Rene Kohlhagen zu einer Auszeit. Doch einmal in Fahrt gekommen, ließen sich die jungen und alten Wilden vom Stavenhagener SV nicht mehr aufhalten. Ihr Ansturm auf das gegnerische Tor erfolgte nun über alle Positionen, Paul Wentz nagelte das Tor zu und die Abwehr, allen voran Tobias Painke, ließ ebenfalls Durchsetzungsvermögen erkennen. Als dann noch Kevin Makus in der 53. Minute beim Stand von 24:20 einen Siebenmeter zu parieren wusste, kannte der Jubel in der Halle kaum noch Grenzen. Aber noch verblieben sieben Minuten zu spielen. Jeder weiß, dass im Handball in sieben Minuten noch vieles passieren kann. Doch jetzt machten die Hausherren den Sack zu und packten die Stiere endgültig bei ihren Hörnern. Zur Freude des Publikums blieb der Run auf das Tor der Gäste ungebrochen und bescherte ihnen letztendlich einen 27:22 Sieg. Die Freude war riesig. Stavenhagens Coach Torsten Schilk war die Erleichterung im Anschluss deutlich ins Gesicht geschrieben: „ Der Sieg heute war für uns sehr wichtig im Kampf um den Klassenerhalt. Alle haben ihr Bestes gegeben, auch dank der Unterstützung von älteren Spielern. Dass sie, wenn Not am Mann ist, immer wieder bereit sind, einzuspringen, zeigt doch auch, wie sehr sie dieser Mannschaft, diesem Verein verbunden sind. Das Ergebnis heute ist traumhaft, aber wir dürfen keineswegs vergessen, dass die Aufgaben nicht leichter werden.“ Wie Recht er damit hat, zeigt ein Blick auf den Spielplan. Bereits am 24. Februar treffen Stavenhagens Männer in Güstrow auf den Tabellenführer.
Für Stavenhagen spielten:
Paul Wentz, Kevin Makus und Christian Hohenegger (alle Tor), Tobias Painke, Andreas Nowatzki (2/2), Jonas Landmesser (6), Erik Heuer (6/3), Florian Stüwe, Ted Leukroth, Nico Hillmann (4/1), Tim Enkelmann, David Masur (9), Tom-Lee Loboschinski und Eric-Pascal Blumenthal.

Kati Rockenschuh-Ofcsarik

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