KURZNEWS
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: 💪 weibl C Jugend nach  Auswärtssieg im Halbfinale der Landesmeisterschaft!!! 👍
: Sonntag 15:00 Uhr Heimspiel  weibl. B Jugend gegen Vorpommern II
: Sonntag 13:00 Uhr Heimspiel  männl. D Jug. gegen SG Loitz/ /Demmin
Sa, 20. Jan. 2018 18:30
TSG Wismar
TSG Wismar
37:21 Stavenhagener SV
SSV 1863

Tabelle - Männer

# Mannschaft Sp P
1 TSG Wismar 13 24
2 SV Fortuna NB 11 22
3 Einheit Demmin 12 16
4 Güstrower HV 11 15
5 SV Warnemünde 12 12
6 Ribnitzer HV 12 12
7 HSV Grimmen 13 11
8 HC Vorp-Greif 13 10
9 SV Mecklen.-SN II 11 9
10 Stralsunder HV II 11 8
11 SSV 1863 12 7
12 Schwaaner SV 12 6
13 HCE Rostock II 13 4

Am dritten Adventswochenende empfing der Stavenhagener SV von 1863 den HC Empor Rostock II. Der Tabelle nach zu urteilen, sollte es eine klare Sache sein, schließlich hatte der bis dato Letztplatzierte aus der Hansestadt noch kein Spiel für sich entscheiden können.


Doch bereits in der Aufwärmphase relativierte sich die Sachlage. Ein Blick auf die Rostocker Aufstellung brachte recht schnell zutage, dass man hier auf eine sehr junge und dynamische Mannschaft, verstärkt durch die hauseigene A-Jugend, treffen würde. Dies zeigte sich alsbald im Angriffsverhalten der Gäste. Trotz eines steten Angriff-Abwehr-Wechsels auf Seiten der Reuterstädter zogen die Handballer von der Ostseeküste bis zur 6. Minute auf 2:5 davon. Stavenhagen wechselte den Torhüter, konnte aber gegen die überaus agile Abwehr der Rostocker nicht viel ausrichten. Coach Torsten Schilk legte beim 3:8 in der 9. Minute die Time-out-Karte auf den Tisch der Offiziellen. Aber die jungen Wilden aus der Hansestadt waren in dieser Halbzeit einfach nicht zu stoppen. Sicher verwalteten sie ihren 4 bis 5 Tore Abstand. Umso wichtiger, dass Paul Wentz im SSV-Tor mit sehenswerten Paraden zu überzeugen und ein noch deutlicheres Ergebnis zu verhindern wusste. Stavenhagen trat zwar mannschaftlich geschlossen und beherzt auf, war aber dem hohen Tempo der Rostocker nicht gewachsen. Mit einem Stand von 13:19 verabschiedete man sich in die wohlverdiente Pause.
Diese schien den Gastgebern durchaus gut getan zu haben. Marvin Lüthke und Nico Senf bewiesen auf den Außenpositionen ihre Sprintqualitäten und verkürzten auf 15:19. Zudem nahm Nico Senf den Rostocker Haupttorschützen Felix Fick in Manndeckung. Geschlossen kämpfte man sich an den Rostocker HC heran. Insbesondere Denny Peters und Corvin Obst machten der Rostocker Abwehr arg zu schaffen. Langsam aber stetig schloss man auf, Das 23:25 durch Routinier Andreas Nowatzki ließ die Herzen der Reuterstädter Handballfans höher schlagen, das 27:29 folgte kurze Zeit später. Noch verblieben fast fünfzehn Minuten Spielzeit, Gelegenheit genug um das Ruder rumzureißen und den Heimsieg einzufahren. Aber die Rostocker verlangten den Mannen vom Stavenhagener SV an diesem Abend alles ab, Köpfchen für raffinierte Spielzüge, ein sicheres Abwehrverhalten und vor allem schnelle Beine. Aber die Handballer von Empor spürten auch den Verfolgungsatem der Reuterstädter im Nacken. Immer wieder wurden sie von ihren mitgereisten Fans angefeuert, sich den Sieg nicht mehr nehmen zu lassen. Einfach machten es ihnen die Gastgeber wirklich nicht, sie nahmen nun zusätzlich Sven Vollbehr aus dem Spiel. Leider leistete sich die Schilk-Sieben in dieser heißen Phase einfache Fehler, die einen Ausgleich verhinderten. In den letzten Minuten aktivierte der HC Empor II nochmals seine letzten Kraftreserven. Letztendlich holten sich die Empor-Schützlinge den 36:41 Auswärtssieg. Trotz der unerwarteten Niederlage können die Stavenhagener Handballer erhobenen Hauptes in die wohlverdiente Weihnachtspause gehen. Sie haben bis zur letzten Minute als Mannschaft gekämpft und einen guten Handball gespielt. Am Ende hat das bessere Team gewonnen und das war an diesem Abend nun mal der HC Empor II.
Für Stavenhagen spielten: André Pötzsch, Christian Hohenegger und Paul Wentz (alle Tor), Andreas Nowatzki (5), Torsten Schilk (5), Florian Stüwe, Jann-Oliver Zarmstorf, Nico Senf (3), Denny Peters (7/4), Marvin Lüthke (5), Corvin Obst (11).
Kati Rockenschuh-Ofcsarik

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