KURZNEWS
:
: sensationeller 2. Platz für unsere weibl E Jug bei der Landesbestenermittlung
: 5.Platz für weibl D Jugend bei der Landesmeisterschaft 

Keine weiteren Spiele!

Tabelle - Männer

# Mannschaft Sp P
1 SV Fortuna NB 24 44
2 TSG Wismar 24 42
3 Güstrower HV 24 32
4 Einheit Demmin 24 29
5 HSV Grimmen 24 25
6 Stralsunder HV II 24 21
7 SV Warnemünde 23 20
8 Ribnitzer HV 24 19
9 SSV 1863 24 19
10 SV Mecklen.-SN II 25 18
11 HC Vorp-Greif 24 17
12 Schwaaner SV 24 13
13 HCE Rostock II 24 13

Nach der 34:36 Niederlage am letzten Wochenende im kampfbetonten Punktspiel gegen den HC-Vorpommern stellte das Heimspiel gegen den Güstrower HV eine neuerliche Chance für das mit jungen Spielern durchsetzte Team von Torsten Schilk dar, um wichtige Punkte zu sammeln. Noch im Hinspiel hatten die SSV-Männer gegen die Barlachstädter einen Auswärtspunkt eingefahren, nun sollte auf jeden Fall ein Sieg her.


Die Zuschauer in der Reuterstädter Zweifeldhalle erlebten torlose zwei Anfangsminuten, bevor die Gäste durch zwei verwandelte Siebenmeter in Führung gehen konnten. Stavenhagen indes benötigte seine Zeit, um endlich erfolgreich abschließen zu können. Erst mit Ende der achten Spielminute versenkte David Masur den Ball im gegnerischen Tor zum 1:3. Einmal in Fahrt gekommen, ließen sich die Reuterstädter allerdings nicht mehr stoppen. Vier Minuten unter Volldampf, ein völlig überrumpelter Gegner und an der Anzeigentafel leuchtete ein 5:3 auf. Zeit für ein Time-out auf Seiten der Güstrower. Aber auch das brachte den Gästen nicht den erhofften Umschwung. Ein um das andere Mal wurden sie vom Stavenhagener SV ausgekontert, zudem hatte man Tim Dethloff und wenig später auch Till Mallach in Manndeckung genommen. Stavenhagen packte in der Abwehr kräftig zu und wenn dann doch mal die Deckungsreihe durchbrochen wurde, vereitelte SSV-Torhüter André Pötzsch die Torchancen der Barlachstädter. Mit fünf Toren Vorsprung konnten die Reuterstädter in die wohlverdiente Pause gehen.
Für die zweite Halbzeit erwartete man ein spannendes Spiel, denn eines war auch den Zuschauern klar, die Güstrower würden die Partie nicht kampflos verloren geben. Doch, was dann kam, hätte sich niemand auch nur vorstellen können. Güstrow zog an und kämpfte mit härteren Bandagen als zuvor. Das forderte auch die 1863er – Abwehr heraus. Dort kassierte man zum Teil unnötige Zeitstrafen und bescherte den Gegnern Strafwürfe, die diese auch zu nutzen wussten. Stavenhagen schien in der Pause Beruhigungstee zu sich genommen zu haben. Als hätte man die Mannschaften ausgetauscht, musste das Reuterstädter Publikum in der zweiten Spielhälfte mit ansehen, wie ihr Team seinen Vorsprung nach und nach verspielte und ins Hintertreffen geriet. Sicherlich trug dazu maßgeblich Oliver Mayer im Güstrower Tor bei. Aber die SSV-Mannen konnten in keinster Weise an ihre Leistungen aus Halbzeit eins anknüpfen. Ungenauigkeiten im Spiel, fehlende Durchschlagskraft aus dem Rückraum und eine indiskutable Chancenverwertung ließen die letzten dreißig Minuten zu einem Debakel werden. Lediglich fünf Tore versenkten die Reuterstädter Handballer im Güstrower Tor, ein Umstand, der die Zuschauer ungläubig die Köpfe schütteln und erkennen ließ, wie nah doch Licht und Schatten beieinander liegen können. Am Ende stand eine herbe 20:25 Niederlage zu Buche, die man erstmal aus den Köpfen bekommen muss, denn bereits am kommenden Samstag ist der Stavenhagener SV erneut zu gewohnter Stunde Gastgeber, dann für die zweite Vertretung vom Stralsunder HV.

Für Stavenhagen spielten: André Pötzsch, Christian Hohenegger (beide Tor), Andreas Nowatzki (3), Florian Stüwe ,Eric-Pascal Blumenthal (7),Paul Zubke, David Masur (3), Nico Senf (3), Denny Peters (3), Tom-Lee Loboschinski (3), Corvin Obst (1)

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