KURZNEWS
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Sa, 15. Dez. 2018 18:00
Stavenhagener SV
SSV 1863
21:25 Güstrower HV`94
Güstrower HV

Tabelle - Männer

# Mannschaft Sp P
1 Güstrower HV 12 23
2 TSG Wismar 12 23
3 SV Warnemünde 13 20
4 Ribnitzer HV 13 14
5 Einheit Demmin 12 12
6 Stralsunder HV II 10 10
7 Stiere-SN II 10 8
8 HSV Grimmen 11 8
9 SSV 1863 11 8
10 HC Vorp-Greif 13 6
11 TSV Bützow 10 4
12 Schwaaner SV 13 4

Mit dem Schwaaner SV traf Stavenhagens Männermannschaft auf alte Bekannte. Beide Mannschaften konnten in dieser Saison bereits zwei Siege für sich beanspruchen. Die Schwaaner Truppe reiste mit einer lautstarken Fan-Basis an, die ihrer Sieben moralisch den Rücken stärken wollte. Ihr Schlachtruf „Auf geht`s Männer – kämpfen und siegen!“ sollte sie wachrütteln, stieß aber wohl vor allem bei den „Jungen SSV-Wilden“ auf offene Ohren. Ted Leukroth eröffnete das Torfestival, denn genau das zündete der Stavenhagener SV.

Taten sie sich anfangs noch etwas schwer, gegen die Abwehrreihe der Gäste anzulaufen, ergriffen sie alsbald ihre Chance, die Gegner schlicht und einfach auszukontern. Einmal entfesselt, gab es schier kein Halten mehr. Nach dem 4:3 (10. Minute) legten sie Tor um Tor nach. Nur acht Minuten später leuchtete das 13:5 an der Anzeigentafel auf. Die Schilk-Sieben spielte sich in einen Rausch und entfachte ein Feuer der Handballleidenschaft, das auf die Fans übergriff. Damit waren die Weichen für einen Heimsieg gelegt. Mit einem sicheren Stand von 18:7 für den Stavenhagener SV verabschiedeten sich die Teams in die wohlverdiente Halbzeitpause.
Tempogeladen und schlagkräftig ging es in der zweiten Spielhälfte weiter. Schwaan schien in der Pause nach einem Rezept gegen die Übermacht der Reuterstädter gesucht zu haben. Die zeigte sich vor allem in einer weitaus offensiveren Deckung. Sie versuchten die Gastgeber frühzeitig zu stören und so zu Abschlüssen aus dem Rückraum zu zwingen. Das Konzept schien aufzugehen. Ganz so leicht wie in der ersten Halbzeit gelangten die Reuterstädter nun nicht mehr zum Abschluss. Aber die Schilk-Sieben hatte bis dato genügend Selbstbewusstsein getankt, um auf der Siegerstraße zu bleiben. Ihre Körpersprache machte mehr als deutlich, dass sie sich als Hausherren nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen. Eine kurze Flaute zog in der 49. Minute ein, Schwaan bewies, wie während der gesamten Partie, Kampfgeist und setzte alles daran, Ergebniskosmetik zu betreiben. Damit gelang es ihnen, zumindest gemessen am Torerfolg, die zweite Halbzeit für sich zu entscheiden. Trotzdem, das sichere Fundament aus den ersten dreißig Minuten, der unbändige Siegeswille und die pure Lust am Handballspielen bescherten den jungen Stavenhagener Handballern einen mehr als verdienten und sicheren 29:22 Erfolg. Stavenhagens Zuschauer feierten ihre „Jungen Wilden“ und bedankten sich für das leidenschaftliche Handballspiel.
In der kommenden Woche müssen sie sich auswärts beim HSV Grimmen 1992 beweisen.

Für Stavenhagen spielten: André Pötzsch und Paul Wentz (Tor), Jann-Oliver Zarmstorf (3), Florian Stüwe (5), Eric Heuer (4/2), Ted Leukroth (3), Eric Pascal Blumenthal (5), Nico Hillmann, Tim Enkelmann (1), Tom Lee Loboschinski (8).
Kati Rockenschuh-Ofcsarik

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