KURZNEWS
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: feuert die Männer beim vielleicht einfachsten Spiel der Saison gegen den Favoriten an
: Samstag 17:00 Uhr Heimspiel 1.Männer SSV gegen Fortuna NB
Sa, 17. Feb. 2018 17:00
Stavenhagener SV
SSV 1863
19:34 SV Fortuna
SV Fortuna NB

Tabelle - Männer

# Mannschaft Sp P
1 TSG Wismar 16 30
2 SV Fortuna NB 15 28
3 Einheit Demmin 16 24
4 Güstrower HV 14 17
5 HSV Grimmen 15 15
6 SV Warnemünde 15 14
7 HC Vorp-Greif 16 14
8 Ribnitzer HV 15 12
9 Stralsunder HV II 14 10
10 SV Mecklen.-SN II 12 9
11 Schwaaner SV 16 9
12 SSV 1863 16 9
13 HCE Rostock II 16 5

Das Motto „Gemeinsam stark -Tradition hat Zukunft 18(63)“ hat sich der Stavenhagener SV bereits seit einiger Zeit auf die Fahnen geschrieben und setzt das Konzept konsequent in seiner Kinder- und Jugendarbeit um. Die Frauen- und Männermannschaften profitieren von diesem Konzept. Am vergangenen Samstag wurde die Umsetzung auch für das Publikum mehr als deutlich.

Krankheitsbedingte Ausfälle bei der Heimmannschaft bescherten den „Jungen Wilden“ Stüwe, Obst, Senf, Enkelmann und Loboschinski durchgängige Einsatzzeiten in der Partie gegen den Stralsunder HV II. Diese wurden der Verantwortung mehr als gerecht. Obwohl sich die Hansestädter mit Spielern aus der Ersten verstärkt hatten, ließen sich die Reuterstädter nicht aus dem Konzept bringen.
In den ersten Spielminuten taten sie sich allerdings noch etwas schwer. Die Verantwortung lastete wohl bei dem einen oder anderen Spieler heftig auf den Schultern. Zwar eröffneten die Männer um Coach Torsten Schilk den Torreigen zum 1:0, aber die Stralsunder zogen mit Fynn-Martin Tippelt nach und gingen kurz darauf sogar 1:3 in Führung. Plötzlich ging ein Ruck durch das junge SSV-Team, man warf sich nach vorn. Der Ausgleich erfolgte in der 8. Spielminute und kurz darauf landete der Ball von Rechtsaußen Nico Senf zum Führungstreffer im Stralsunder Tor. Schnell erarbeitete man sich auch dank der verunsicherten Stralsunder Spielweise einen Vorsprung und verwaltete diesen aus einer sicheren Abwehr heraus. Zudem erwies sich André Pötzsch abermals als sichere Bank im Kasten. Sicherlich gelang nicht alles, was man im Angriffsspiel umsetzen wollte, aber der Kampfwille war ungebrochen und das war an diesem Abend wohl der Schlüssel zum Erfolg. Der SHV tat sich vor allem schwer, Aufbauspieler Corvin Obst in den Griff zu bekommen, der seine Bälle schier nach Belieben durch die Abwehr wandern ließ. Das Halbzeitergebnis von 11:7 beruhigte die Gemüter der Zuschauer allerdings nur mäßig, hatte man doch das letzte Spiel gegen Güstrow noch allzu gut in Erinnerung.
Stralsund, in der Tabelle drei Plätze vor dem Reuterstädter SV platziert, hatte die Pause selbstverständlich zur Lagebesprechung genutzt. Infolgedessen gingen die Gäste nun in der Deckungsarbeit deutlich offensiver zu Werke. Vor allem Haupttorschütze Corvin Obst wurde nun ins Visier der Stralsunder Abwehr genommen. Und dann kam, was wohl kommen musste. Die Hansestädter packten in der Abwehr jetzt konsequenter zu und nutzten die nun vermehrt auftretenden Fehler der Gastgeber, die natürlich auch konditionell ihren Tribut zahlen mussten. Stavenhagen geriet aus der Spur. Stralsund witterte Morgenluft und kämpfte sich Tor um Tor heran. Zehn Minuten vor Ende fiel das 18:16. So manchen Zuschauer ereilte ein Déjà-vu, sollte es wirklich wieder die große Wende geben und eine erneute Niederlage ins Haus flattern? Doch die „Jungen Wilden“ gemeinsam mit Routinier Andreas Nowatzki ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, sie drehten nochmals richtig auf und bewiesen dem Trainer, dass sie durchaus in der Lage sind so ein Ding sicher nach Hause zu tragen. Stralsund setzte nun alles auf eine Karte und warf seine Abwehr nach vorn, man holte die Reuterstädter bereits unmittelbar hinter der Mittellinie ab, konnte aber die drohende Niederlage nicht mehr verhindern. Die 1863er spielten die Partie leidenschaftlich bis zum 23:21 zu Ende und begeisterten mit ihrem sichtbaren Siegeswillen. Bleibt zu hoffen, dass sie diesen Enthusiasmus auch in die Partie am kommenden Samstag gegen Fortuna’50 Neubrandenburg erneut zeigen können und dürfen. Für den Stavenhagener SV werden die kommenden Partien alle sogenannte Endspiele sein, denn im Kampf um den Verbleib in der MV-Liga brauchen sie jeden Punkt.

Für den Stavenhagener SV spielten: André Pötzsch und Paul Wentz (Bde. Tor), Corvin Obst (10/2), Tom-Lee Loboschinski (3), Nico Senf (2), Florian Stüwe (4), Tim Enkelmann (1), Andreas Nowatzki (3).

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