KURZNEWS
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: 1. Männer gewinnen am Tag der Entscheidung 
: Glückwunsch an die MBJ zum Bezirksmeistertitel 

Keine weiteren Spiele!

Tabelle - Männer

# Mannschaft Sp P
1 Güstrower HV 22 43
2 TSG Wismar 22 37
3 SV Warnemünde 22 36
4 Stralsunder HV II 22 24
5 HSV Grimmen 22 23
6 Ribnitzer HV 22 22
7 Einheit Demmin 22 22
8 HC Vorp-Greif 22 16
9 Stiere-SN II 22 14
10 SSV 1863 22 12
11 TSV Bützow 22 9
12 Schwaaner SV 22 6

Endlich wieder Handball in Stavenhagen, die Zuschauerränge waren gut gefüllt und die SSV-Fans gespannt, ob die Reuterstädter den Heimsieg über den Stralsunder HV II aus der vergangenen Saison wiederholen können. Hallensprecher Christoph Hornburg heizte dem Publikum in puncto Stimmung gleich richtig ein, um die Mannschaft zu pushen.


Über den Jahreswechsel hatte man sich zumindest personell verstärkt, Jonas Landmesser von Fortuna 50‘ Neubrandenburg gehört nun zum Stamm der Schilk-Truppe.
Der Auftakt gestaltete sich nicht ganz gewöhnlich, Stralsund gelangte bereits nach knapp vierzig Sekunden zum Strafwurf, den E. Hofmann auch gleich zu verwandeln wusste. Damit war der Schlagabtausch eröffnet. Geburtstagskind Jann-Oliver Zarmstorf zog nach. Die folgenden sieben Minuten gestalteten sich äußerst tempogeladen und bis zum 5:5 durch David Masur ausgeglichen. Der Stralsunder HV agierte durchgängig sehr offensiv, um die Spielzüge der Gastgeber möglichst schnell zu unterbinden. Dieser Umstand zwang die Stavenhagener Sieben ihr Spielverhalten umzustellen, nur allzu oft ließen sie sich dadurch ins Zeitspiel zwingen. Die Gäste blieben ihrer Linie treu, erste Welle-zweite Welle und rauf aufs Reuterstädter-Tor. Dort wartete allerdings André Pötzsch, der bestens aufgelegt war und sich als feste Mauer im Team der SSV-Mannen erwies.
In der 12. Minute mussten die 1863er mit dem 5:8 durch ihren ehemaligen Mannschaftskameraden Corvin Obst erstmals einen Rückstand von drei Toren verkraften. Auch wenn das Tempo der ersten Minuten verständlicherweise nicht weiter gehalten werden konnte, blieb der Run auf die gegnerischen Tore durch beide Teams ungebrochen. Zur Halbzeit trennten sich die Mannschaften mit 11:15 zu Gunsten der Hansestädter.
Die Maxime für die Reuterstädter Sieben lautete ganz klar: „Jetzt ja nicht abreißen lassen, die Chancen verstärkt nutzen und nochmals alles in die Waagschale zu werfen, um das Spiel eventuell drehen zu können.“ Stralsund hatte sich ebenfalls Gedanken bezüglich der zweiten Halbzeit angestellt. Ihre Abwehr machte den Gastgebern weiter das Leben schwer. Hier zeigte sich, dass es den Jungen Wilden vom Stavenhagener SV doch noch an der notwendigen Cleverness fehlt, um den Gästen ihr Spiel aufzudrücken und ihrem Konzept treu zu bleiben. Diesem Umstand geschuldet, ließen sie sich auch zu technischen Fehlern bzw. überhasteten Würfen hinreißen, die dem Gegner in die Hand spielten. Zudem nahm Stralsund sporadisch Routinier David Masur in Manndeckung und brachte damit einen neuerlichen Störfaktor in den Spielfluss der 1863er. Vehement versuchten diese bei den Gästen auf Tuchfühlung zu bleiben. In der 44. Minute gelang Eric Heuer ein neuerlicher Siebenmeter, das 15:17 fiel und damit war sie da, die Chance, aufzuschließen. Florian Stüwe nahm sein Handballerherz in die Hand und unter dem Beifall des Publikums verwandelte er zum 16:17 (45. Minute). Erstmals seit der 19. Minute waren die Stavenhagener wieder dran. Sollte es gar zum Ausgleich reichen? Stralsund reagierte prompt und ging in die Auszeit. Bereits drei Minuten später trennten sie erneut drei Tore voneinander. Im Anschluss bewiesen die Stralsunder den längeren Atem, sie bauten ihre Führung jetzt Tor um Tor aus. Zur Freude der Zuschauer ließen sich die Gastgeber aber nicht hängen, im Gegenteil, wie gewohnt kämpften sie bis zur letzten Minute um jedes Tor und präsentierten damit ein spannendes Spiel, das die Fans in seinen Bann zog. Nach 60 Minuten konnte man die Zweite Vertretung aus der Hansestadt zu einem letztendlich deutlichen 22:28 Sieg beglückwünschen. Stavenhagens Kämpferherz bleibt indes ungebrochen und trifft am 26. Januar auswärts auf die Vertretung vom HC Vorpommern Greifswald, die nur einen Platz hinter den SSV-Handballern in der MV-Liga rangiert.
Für Stavenhagen spielten: André Pötzsch und Kevin Makus (Bde. Tor), Jonas Landmesser, Florian Stüwe (3), Toni Gramß, Jann-Oliver Zarmstorf (4), Ted Leukroth (1), Eric-Pascal Blumenthal (4), Erik Heuer (4/3), Nico Hillmann (3/2), David Masur (3), Tom Lee Loboschinski.
Kati Rockenschuh-Ofcsarik

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