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Sa, 26. Jan. 2019 18:00
HC Vorpommern-Greifswald
HC Vorp-Greif
-:- Stavenhagener SV
SSV 1863

Tabelle - Männer

# Mannschaft Sp P
1 Güstrower HV 13 25
2 TSG Wismar 13 25
3 SV Warnemünde 13 20
4 Ribnitzer HV 13 14
5 Stralsunder HV II 12 12
6 Einheit Demmin 13 12
7 HSV Grimmen 13 11
8 Stiere-SN II 11 8
9 SSV 1863 12 8
10 TSV Bützow 13 7
11 HC Vorp-Greif 13 6
12 Schwaaner SV 13 4

Keine leichte Aufgabe wartete auf Stavenhagens Handballer, als sie am Samstag die Tabellenersten von der TSG Wismar empfangen durften. Aber davon ließen sie sich nicht ins Bockshorn jagen. Zwar hatten sie die letzte Partie beim Ribnitzer HV letztendlich knapp mit 33:31 verloren, aber gleichzeitig hatten sie eindrucksvoll bewiesen,

dass sie durchaus in der Lage sind, selbst einen Sechs-Tore-Rückstand im Nu zu pulverisieren, auch wenn es in der Schlussphase dann doch nicht zum Sieg gereicht hat. Genügend Selbstvertrauen in die eigene Schlagkraft besitzen sie jedenfalls.
Das stellten sie auch von Beginn an unter Beweis, der offene Schlagabtausch nahm das zahlreiche Publikum sofort gefangen. Beide Mannschaften spielten mit Tempo, was sich vor allem in einem schnellen Rückzugsverhalten zeigte. Stavenhagen gelang es bis zum 4:5 durch David Masur den Gästen aus der Hansestadt mehr als dicht auf den Fersen zu bleiben. Doch nach dem 4:6 durch Hannes Jehring zündeten die Gäste den Turbogang. Trotz teils verzweifelter Versuche der Jungen Wilden, den einen oder anderen Ball im Tor der Wismaraner zu versenken, enteilten die Gegner auf sechs Tore (6:12 /24. Minute – 7:13/28. Minute). Wismar ließ keinerlei Zweifel am Siegeswillen aufkommen. Insbesondere ihre Abwehr griff konsequent durch. Einige Reuterstädter fühlten sich dadurch aufgefordert, es nun mit der Brechstange zu versuchen, woraus individuelle Fehler resultierten. Für Enttäuschung auf der SSV Bank sorgten auch die nicht verwandelten Siebenmeter. Zur Halbzeitpause trennte man sich 8:14.
Die kurze Pause schienen beide Teams zur Regeneration genutzt zu haben. Temporeich ging es weiter. Auch wenn Wismar mehr als deutlich zu verstehen gab, dass sie in der Partie dominieren und den Auswärtssieg klar vor den Augen haben, ließen sie erkennen, dass sie zu keiner Zeit Stavenhagens Kampfmoral unterschätzten. Ihre Abwehr blieb kompakt. Fürwahr, obwohl es den Gastgebern nicht mehr gelang, den Abstand auf weniger als vier Tore zu verkürzen (13:17/40. Minute), blieben sie weiterhin angriffslustig und jederzeit gewillt, zurückzuschlagen. Zudem tat André Pötzsch im SSV-Tor sein Übriges, um auch die Gäste ein klein wenig zu ärgern. Die Leidenschaft und der ungebrochene Kampfgeist bescherten den 1863ern allerdings auch eine Reihe von Zeitstrafen, die das Team um Coach Torsten Schilk zusätzlich schwächten.
Auch wenn das Ergebnis von 18:27 für Wismar lautet, braucht sich Stavenhagens Sieben nicht verstecken. Die doch recht junge Mannschaft sammelt Erfahrungen und ist bestimmt noch für so manche Überraschung gut, denn ihr Kampfgeist ist ungebrochen.
Für Stavenhagen spielten: André Pötzsch und Paul Wentz (Tor), Jann-Oliver Zarmstorf (4), Florian Stüwe (2), Ted Leukroth (1), Eric Pascal Blumenthal (1), Nico Hillmann (1), Tim Enkelmann, Davis Masur (7/2), Tom Lee Loboschinski (2).

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