KURZNEWS
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: Sonntag 11:30 Heimspiel mCJ;   SSV gegen HC Empor Rostock II
: Sonntag 15:30 Uhr Heimspiel 2. Männer;  SSV II gegen Greif Torgelow
: Sonntag 10:00 Uhr Heimspiel  mDJ;  SSV gegen SG Vorpommern III
: Samstag Auswärtsturnier  weibl EJ in Neubrandenburg 
: Samstag 18:00 Uhr Heimspiel  1. Frauen;  SSV verliert gegen GW Schwerin II
So, 28. Okt. 2018 12:00
Stavenhagener SV
SSV 1863
-:- Pasewalker HV
Pasewalker HV

Tabelle - wBJ

# Mannschaft Sp P
1 SSV 1863 3 6
2 Pasewalker HV 3 6
3 Grimmen Loitz 3 4
4 Einheit Demmin 3 2
5 Eintracht HRO 3 1
6 SV Barth 3 1
7 Stralsunder HV 2 0

Trotz sommerlicher Temperaturen zog es viele am Sonntag in die Zweifelderhalle. Stavenhagens weibliche B-Jugend hatte es nicht nur ins Final-Four um den Pokal der Bezirkshandballverbände Nord, West und Ost geschafft, sondern war noch dazu Gastgeber für die Teams vom SV Grün-Weiß Schwerin II, des HV Altentreptow und vom SV Eintracht Rostock.

In der ersten Partie des Tages trafen die SG Grün-Weiß Schwerin und der HV Altentreptow aufeinander. Recht schnell setzte sich Altentreptow auf 3:6 ab. Nachdem die Gäste aus der Hauptstadt ihnen mit dem 6:8 immer näher auf den Pelz rückten, machte sich spürbar Nervosität breit. Doch diese Phase währte nicht lange, bis zum Halbzeitpfiff setzten sie sich erneut auf 7:12 ab. Nach dem Wiederanpfiff schien es für Altentreptow kein Halten mehr zu geben. Schwerin kämpfte verbissen um jedes Tor und versuchte Haupttorschützin Judith Prütz mit Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen. Die Partie endete allerdings dann doch sehr deutlich mit 17:28 für Altentreptow.

Im zweiten Spiel des Tages standen sich der Stavenhagener SV und die Mädchen von Eintracht Rostock gegenüber. Stavenhagen verschlief den Beginn (0:2), legte dann aber nach und zog, einmal in Schwung, auch gleich vorbei. In der Spielweise deutlich mehr auf Tempo getrimmt, lieferten sich die Teams ein spannendes Spiel um den Einzug ins Finale. Stavenhagen wusste zu überzeugen und beendete die Partie mit 20:15. Damit waren die Weichen für das Finale gestellt. Im kleinen Finale um Platz 3 setzten sich die Handballerinnen aus der Landeshauptstadt mit 28:20 durch.

Bereits vor dem Finalspiel lag Spannung pur in der Luft. Stavenhagens B-Jugendlichen, die zudem auf zwei ihrer Stammspielerinnen verzichten mussten, war bewusst, dass ihnen mit dem HV Altentreptow der überlegene Bezirksmeister gegenüberstehen würde. Die Ausgangslage war klar, aber der Kampfgeist der Reuterstädterinnen immens groß. „Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!“, diese Worte von Coach Torsten Richter im Ohr, stellten sie sich der großen Herausforderung. Zur Überraschung der Altentreptower legte Stavenhagen vor und führte alsbald mit 7:2. Sie spielten ihre Angriffe diszipliniert aus und brachten Altentreptow damit ganz schön in Zugzwang. Doch dann besann man sich auch auf Seiten der Gegner auf seine Stärken und verkürzte Tor um Tor bis zum 6:7. Dank der sehenswerten Paraden von Annemarie Brandt im Kasten des Stavenhagener SV, brauchten sie allerdings einige Anläufe, um sich heran zu kämpfen und die zwischenzeitliche Führung zu übernehmen. In den folgenden Minuten lieferten sie sich ein Kopf- an- Kopf- Rennen, die Führung wechselte ein um das andere Mal die Seiten. Beide Mannschaften begeisterten das Publikum mit ihrem schnellen Spiel und sehenswerten Paraden. Auch in der Abwehr schenkten sie sich nichts, da wurde beherzt zugepackt und ausgeholfen. Zuschauer und Trainer gleichermaßen bescheinigten der Partie ein hohes Niveau. Letztendlich konnten die Gäste das Spiel durch einen verwandelten Siebenmeter nur zwanzig Sekunden vor Schluss für sich entscheiden. Das 21:20 Endresultat zeugt von einer heiß umkämpften Partie. Die Freude über den Pokalgewinn stand den Altentreptowerinnen ebenso ins Gesicht geschrieben, wie die Enttäuschung bei den Reuterstädterinnen.

„Dieses Final-Four war ein toller und würdiger Saisonabschluss. Meine Mannschaft hat heute gegen einen sehr starken Gegner ihre beste Saisonleistung gezeigt. Schade, dass diese tolle Leistung nicht belohnt wurde. Sie haben große Moral und Leidenschaft für den Handball bewiesen. Pfeiler des Erfolgs war vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung, aus der neben unserer Torhüterin Annemarie Brandt vor allem Sophie Ofcsarik herausragte. Ich bin stolz auf mein Team. Unser Glückwunsch geht selbstverständlich nach Altentreptow!“, resümierte Coach Torsten Richter im Anschluss.

Für Stavenhagen spielten gegen Altentreptow: Annemarie Brandt (Tor), Kim Siegel (Tor), Betty Schischke (2), Helena Ladendorf, Tabea Bloch, Christin Jonassen, Pauline Friedrich, Viviane Denke (3), Kim Boetig, Chantal Hartmann (4) und Sophie Ofcsarik. (11).

 

Kati Rockenschuh-Ofcsarik

 

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